Am Ende mit den Nerven

Tom schrieb
Jo wenn man Negativsymptome hat.

Depressionen an sich koennen auch Antrieb sein gewisse Dinge zu hinterfragen. Z. B. Ernaehrung oder genetische Belastung, wenn schon der Urgrossvater Suizid begangen hat und Kinder und Enkel auch nicht so fit sind.

Ernaehrungsmaessig gibt es laut Sally Fallon viele Maengel in der Ernaehrung die zur Depression fuehren koennen.
Die Bücher sehen eher nach Mega-Esoterik aus.
Die englischsprachige Wikipedia sagt zu ihrer Seite:

https://en.wikipedia.org/wiki/Weston_A._Price_Foundation#cite_note-Quackwatch-24

"Science-Based Medicine evaluated the medical and nutritional claims of the Weston Price Foundation and concludes the website is "one of the worst on the internet" due to misleading and false information." ("Science-Based Medicine bewertete die medizinischen und ernährungsbezogenen Angaben der Weston Price Foundation und kam zu dem Schluss, dass die Website aufgrund irreführender und falscher Informationen "eine der schlechtesten im Internet" ist.")

Die Sache mit der Ernährung ist schwierig: um deren Auswirkungen wissenschaftlich zu untersuchen müsste man Leute mit ansonsten identischen Lebensgewohnheiten in zwei Gruppen trennen wo die eine Gruppe sich so, die andere so ernährt. Das ist in der Realität praktisch nicht möglich da Leute die sich anders ernähren eben oft auch andere Lebensgewohnheiten haben und man die Ursachen unterschiedlicher Gesundheits-Zustände dann nicht mehr zuordnen kann. Das kann man höchstens in Heimen randomisieren, wo man die einen so, die anderen so "füttert". Das dumme daran ist dann aber, dass die Leute in Heimen sowieso Menschen mit anderen Voraussetzungen sind die man nicht auf den Rest der Gesellschaft übertragen kann. Oder anders gesagt: der wissenschaftliche Beweis, dass die eine Ernährung zu diesem, die andere zu jenem führt ist praktisch nicht erbringbar.