Stimmen

Negativsymptome sollten mit Reduktion von alleine weniger werden. Wie stark die zurück gehen ist von Person zu Person unterschiedlich.
Anfangs gehen die Negativsymptome zwar kurzzeitig also für ein paar Wochen zurück, aber dann kommen wieder verstärkt Negativ- und Positivsymptome.
Ohne zusätzliche Medikamente(spezielle Antidepressiva, die Stabilisieren und gegen Negativsymptome helfen) macht so ein Absetzversuch keinen Sinn. @Gelöschter Benutzer 2351 du merkst es ja derzeit bei dir auch, dass man so normal keine Neuroleptika absetzen kann. Allein vorsichtige Reduktion bringt meiner Erfahrung nach nichts, aber manche Erfahrungen/Experimente will oder muss man eben selbst machen.
Diese zusätzlichen ADs sind sehr mild und verträglich, das macht im Grunde erst eine Intervalleinnahme des Neuroleptikums möglich. Auch da sollte man eine Mindestdosis vom Aripiprazol etwa einhalten, also wenn du unterhalb einer Schwelldosis bist, dann sind diese Medikamente unwirksam. Du solltest da ja ungefähr bereits wissen wieviel Olanzapin du brauchst und solltest eben auch lieber genug einnehmen. Du hast immer noch diese Option, wie ich es gemacht habe.
Negativsymptome sind sehr breit gefächert, ich denke eben schon das du auch Negativsymptme hast Gelöschter Benutzer 2351 oder? Konzentrationsstörungen oder alles was verringert ist, sind ja Negativsymptome.
Ich möchte da auch weniger belehrend sein, habe nur selbst negative Erfahrungen gemacht und möchte manche Dinge dir und anderen Betroffenen gerne ersparen. Du hast ja auch schon angedeutet, dass du, wenn der jetzige Absetzversuch bei dir scheitert, du das erstmal wegstecken musst und eben keinen psychotischen Zustand wie früher wolltest.
Also bitte pass auch auf dich auf und nehm das Olanzapin(in wirksamer Dosis) bevor etwas schiefläuft.

Ich hab Jahre versucht das Aripiprazol so wie du abzusetzen das war eine Situation wo ich ständig Halbpsychotisch war.
Auch wenn es unlogisch klingt können die Antidepressiva insbesondere das Bupropion auch Antipsychotisch wirken wenn dazu ein Minimum an Neuroleptikum eingenommen wird oder eben in Intervallform. Diese Intervallform könnte man ohne ADs eben vergessen, weil Negativsymptome Stimmungsschwankungen Emotionen und alles dann durchkommen bis sich das zur Psychose steigert.
Mit den ADs lässt sich das herauszögern (wenn man kein Neuroleptikum einnimmt) so das man nach und nach diese Absetzingervalle verlängert.

bin zur Zeit am reduzieren der Medi's. Aber danke trotzdem für dein Cocktail. Momentan überwiegen bei mir die Positiv-Symptome.
@Mutzi, das Problem ist eben, dass normale Absetzversuche nahezu immer Scheitern und du dich da extremen Stress aussetzt, teils wird man, wenn man Pech hat suizidal oder baut einen Unfall, weil da ein.
Du könntest das eben erstmal mit dem Aripiprazol probieren, wo aber emotionen Gefühle und Libido, Erregbarkeit stärker zurückkommen, weil Amisulprid da stark dämpft. Von daher machen später die Antidepressiva Sinn, weil etwa das Citalopram dieses Emotionale etwas dämpft, ohne dass man wie beim Amisulprid womöglich lahmgelegt ist.
Kannst du dir ja überlegen. Anfangs würde Aripiprazol als Monotherapie ausreichen, aber spätestens wenn du über das Absetzen nachdenkst solltest du diese Antidepressiva zusätzlich nehmen, da diese in der Absetzphase stabilisiert und so das Aripiprazol in Intervallform(minimal) eingenommen werden kann bis man es letztendlich eventuell ganz absetzen kann.