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Wie soll ich mich deiner Meinung nach mehr auf die Behandlung der Negativsymptome konzentrieren. Meinst du das bezogen auf die Medikamente?
Ja, indem du nach dem Aripiprazol auch diese Antidepressiva Bupropion+Citalopram mal zusätzlich ausprobierst.
Aripiprazol wirkt zwar sehr schnell und effektiv, kann aber auch Restsymptome und Negativsymptome hinterlassen. Negativsymptome bleiben im Grunde bei allen Neuroleptika bestehen und sind normal nur schwer behandelbar. Diese werden von einer Art Dopaminmangel ausgelöst was eine Ursache für die Psychose sein kann, wenn deswegen insgesamt zu viel Dopamin angeregt wird.
Bupropion ist ein SNDRI Antidepressivum und hilft auch gegen Nikotinsucht, es wirkt auf Noradrenalin und Dopamin, aber hat im Grunde die gegenteilige Wirkung der Neuroleptika. Damit kann man dann effektiv die Negativsymptome behandeln was indirekt auch die Positivsymptome abdämpfen oder hinauszögern kann.
Im Grunde wirkt das Bupropion am besten, wenn du das Aripiprazol im späteren Verlauf nur Bedarfsweise einnimmst mit Unterbrechungen von 0,5-2 Monaten, damit das Bupropion besser anschlagen kann. Citalopram ist ergänzend sehr wichtig, um Nebenwirkungen des Bupropions und zu starke Emotionen zu vermeiden.

Wie ausgeprägt sind bei dir die Negativsymptome?

Du kannst das mit dem Aripirpazol statt dem Amisulprid ja mal testen und schauen wie der Unterschied ist. Die beiden Anitdepressiva funktionieren mit dem Aripiprazol sehr gut.