Vermissen der Psychose

Naja, eine Psychose schärft ein Stückweit auch den Verstand für so beängstigende Sachen, was ebenso zum Selbstschutz gut und nützlich sein kann und einen auch eine gewisse Lebenserfahrung gibt eben sich gewissen Problemen / Zwiespälten und Anderen bewusster zu werden.

Deswegen macht die Erkrankung vielleicht auch Sinn. Etwa beschäftigt sich der Teil der Erkrankten stärker mit Ängsten und Problemen dieser Art, was an sich auch etwas ist was man als Leistung anerkennen kann, wenn diese irgendwo Anderen Menschen hilft, etwa das aufgrund solcher Ängste gewisse Risiken vermieden werden, die vorher unklar gewesen sind oder vernachlässigt wurden.

Irgendwo kann man an der Erkrankung reifen im Charakter und so, was finde ich schon durchaus bewusst als Bruch im Leben verstanden werden kann. Man wird quasi gezwungen etwas zu verändern, damit es einen besser geht, man muss runterschalten, was in der Leistungsgesellschaft immer ein schwieriges Thema ist. So eine Erkrankung kann eben auch ein Ausweg sein, wenn man im Leben irgendwie an Grenzen stößt oder vielleicht im beruflichen oder Anderem auf Mobbing oder Leistungsdruck.

Psychose im Akutfall kann einen durch Wahngedanken oder Beziehungsideen durchaus einen Lebenssinn geben oder einen durch die Symptome selbst die Bestätigung geben die man im Leben vermisst da etwa für diese Probleme oft kein Verständnis oder Raum da ist. Symptome wenn man sich dadurch geführt oder bestätigt fühlt können also einen zumindest etwas aufbauen, so das man den Antrieb was du schaffen oder zu erreichen bei sich selbst sucht und findet auch wenn das nur Einbildung ist.

Andere Menschen haben den Erfolg oder das Geld. Psychotiker haben in dieser Erkrankung / Situation wenig, also da kann die Psychose auch etwas Positives sein. Also ich würde das immer von 2 Seiten betrachten, also Positives was einen vielleicht nützlich sein kann und Negatives worunter man leidet.