Als gesunder Depressionen nachvollziehen?

@Gelöschter Benutzer 2353, wir Psychotiker haben keine richtige Depression. Zum Teil sind die Symptome sogar mehr Positiv als Negativ, es fallen also einige der schwerwiegenden depressiven Symptome weg.
Mag sein, dass es unter Psychotikern auch Depressive gibt, aber die Gleichsetzung mit den Negativsymptomen, wie du es schon häufiger getan hast, finde ich etwas vermessen von dir.

Wenn, solltest du vielleicht das etwas klarer voneinander abgrenzen, damit es da keine zu starken Missverständnisse gibt.

Das kann man so nicht sagen, Psychosen können aus vielen unterschiedlichen Krankheitsbildern entstehen, etwa aus einer bipolaren Störung heraus, bei der Depressionen ganz klar zum Krankheitsbild dazu gehören oder aus Autismus bei dem Depressionen oft comorbid sind. Selbst aus einer "normalen" chronischen Depression kann eine Psychose entstehen und danach verflüchtigt sich die Depression nicht einfach, nur weil es Überschneidungen mit Negativsymptomen gibt. Depressionen sind ein Spektrum und nicht jeder muss 24/7 zu Tode betrübt sein, um depressiv zu sein. Diese Depressionen gibt es, die sind dann sehr schwer und kaum aushaltbar und es tut mir Leid, falls du solche Erfahrungen mit Depressionen gemacht haben solltest, aber anderen deshalb zu sagen sie sind nicht in der Lage depressiv zu werden, nachdem sie psychotisch waren, ist schlicht falsch. Die postpsychotische Depression ist sogar ein eigenes Krankheitsbild und ich selbst hatte nach meiner Psychose eine schwere Depression, die Monate angedauert hat und bin jetzt immer noch depressiv, nur nicht mehr so schwer. Ich kämpfe schon seit ich denken kann mit Depressionen, das verschwindet nach einer Psychose nicht einfach auf magische Weise und ich weigere mich, es ausschließlich als Negativsymptome zu betrachten, weil die ja angeblich kaum bis gar nicht heilbar sind und ich gemerkt habe, dass sich an meinen Symptomen durch Therapie durchaus etwas machen lässt.