Als gesunder Depressionen nachvollziehen?

Die beste Antwort darauf liefert der britische Autor und Schauspieler Stephen Fry: "Wenn Sie jemanden kennen, der depressiv ist, fragen Sie ihn bitte nie warum. Depression ist nicht die direkte Antwort auf eine schlechte Situation. Eine Depression ist launisch wie das Wetter. Versuchen Sie die Dunkelheit, Lethargie, Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit zu verstehen, durch die der Betroffene geht. Seien Sie für ihn da, wenn er am Ende des Tunnels ankommt. Es ist schwierig, der Freund eines Depressiven zu sein, aber es ist eines der liebenswürdigsten, großherzigsten und besten Dinge, die Sie tun können."
Diese Aussage finde ich falsch. Warum diese Denkverbote? Gerade wenn man eine Depression hat, dann sollte man sich fragen, warum das so ist. Nur sollte man da keine klare und absolute Antwort erwarten, sondern eher, dass man sich selbst mit den Erkrankten auf die Suche macht, wo es zwickt.

Das mit dem launischen Wetter klingt eher nach einer Manisch/Depressiven Bipolaren Störung, also nach einer klassischen Depression, wo alles eher grau und eintönig ist.

Die Frage ist nicht leicht zu beantworten, da die Krankheit für nicht Betroffene schwer nachvollziehbar ist. "Die Depression ist charakterisiert durch Verlust der Fähigkeit zu Freude oder Trauer", beschreibt das Online-Lexikon Wikipedia die Krankheit.
Sicher das da von einer Depression die Rede ist, @Gelöschter Benutzer 2353 ?!
Dass man bei einer Depression keine Trauer empfindet, finde ich irgendwie unpassend. Es werden ja manche Menschen nach dem Tod eines Angehörigen depressiv und empfinden diese Trauer verstärkt, so dass man dann von einer Depression spricht, da ist man ja praktisch eher Dauertraurig. Ich denke eher das "Freude und Trauer" bei einer Psychose sehr reduziert sein kann, also da würde das von der Charakteristik schon eher zutreffen, wobei das eben häufig nur Momentaufnahmen sind, was sich im Verlauf der Erkrankung und mit den Medikamenten verändert.