Erfahrungsbericht Trevicta

Das klingt wirklich schlimm, tut mir sehr Leid, dass sich die Medikamente so auf dein Leben auswirken und du vielleicht deinen Job verlierst. Wenn du umgestellt wirst, würde ich mich auf ein Medikament umstellen lassen, das nicht gespritzt wird, sondern das du täglich einnimmst. Das ist zwar nervig, da kann man aber leichter mal nachjustieren mit der Dosis, was bei solchen Depotspritzen ja gar nicht geht, weil die sich erst langsam über Monate hinweg im Körper abbauen.
Ich nehme Reagila und hab damit keine kognitiven Einschränkungen, Abilify soll auch nicht so benommen machen. Von Risperidon würde ich dir abraten, damit hatte ich ganz schlimme kognitive Einbußen und hab dasselbe auch schon von andern gehört. Letztendlich bin ich aber kein Psychiater und das sind nur meine Erfahrungen, bei dir könnte es ganz anders aussehen. Was man bei Medikamenten in Tablettenform auch probieren könnte, besonders wenn es sich bisher immer um drogeninduzierte Psychosen gehandelt hat, ist auf eine minimale Erhaltungsdosis zu kommen. Auf jeden Fall solltest du die Umstellung oder einen eventuellen Absetzversuch langsam und in ärztlicher Behandlung machen, auch wenn ich total verstehen kann, dass man bei so starken Nebenwirkungen keinen Bock mehr auf Medikamente hat.