Angehörige
@Oksana Minikh, das Aripiprazol/Abilify (Antipsychotikum/Neuroleptikum) ist relativ gut verträglich. Vielleicht kannst du ihn ja dazu überreden, sich auf eine kleine Dosis (ca. 5mg täglich/morgens) einstellen zu lassen. Das würde auch ambulant über einen Psychiater funktionieren und da kann man einfach nach diesen Wirkstoff fragen.
In der Klinik wird man häufig mit harten Medikamenten zugepumpt und teils auch mit schlechten Wirkstoffen entlassen, wo man kaum klarkommt, es ist also verständlich das Betroffene wie ich auch einer bin solche Therapien eher ablehnen und die Krankheitseinsicht dann auch zu wünschen übrig lässt.
Mit dem Aripiprazol(Dosisbereich geht von 5-30mg) hätte er später die Möglichkeit der Empfehlung von mir zu folgen, wo dieser Wirkstoff nur noch in Intervallen eingenommen wird und die Negativsymptome mit speziellen Antidepressiva behandelt werden. Durch die tägliche einnahme dieser speziel aufeinander abgestimmten Antidepressiva ist die Intervalleinnahme des Neuroleptikums(Aripiprazol) erst möglich und da können dann schon 7 Tabletten (5mg) pro Monat ausreichen. Die Intervalle wären dann 7 Tage hintereinander 5mg + Antidepressiva und dann 3 Wochen kein Aripiprazol aber weiterhin durchgängig die Antidepressiva die dafür sehr wichtig sind und den Verlauf der Erkrankung deutlich verbessern können.
Vielleicht lässt er ja mit sich reden und das so mit den Ärzten absprechen. Das Aripiprazol täglich zu bekommen sollte kein Problem sein, das mit den Antidepressiva könnte er zu einem späteren Zeitpunkt schrittweise ergänzen.