Begegnung mit dem Teufel
Hallo Maggi,
ich dachte ja auch, ich brauche Jesus nicht und Gott allein genügt. Wenn ich in Arabien geboren wäre, würde ich eben an Allah und Mohammed glauben. Darum hab ich ja Gott gefragt, wie ich herausfinden kann, ob es ein Buch gibt, das die Wahrheit über Ihn berichtet und wer Er ist. Gott selbst hat mich dahin gebracht, daß ich verstehen durfte, daß Jesus wirklich Gottes Sohn ist und meine Sünden auf sich genommen hat, weswegen der Weg zu Gott (Jesus nennt ihn "lieber Vater", ein Kosename) wieder frei ist. Die Sünde verdunkelt die Seele und man kann das Licht nicht mehr sehen.
Das Eigentliche ist aber keine dogmatische Aufstellung von Sätzen über Gott sondern eine lebendige Beziehung mit Ihm! Wir können noch lange reden und argumentieren, wer sich nicht Gott aussetzt und Ihn in sein Leben hineinlassen will, wird immer nur von außen, also aus zweiter Hand etwas lesen/hören und nie wissen, wie es wirklich ist. Wenn dir nicht gefällt, was ich sage oder du es vielleicht auch nicht richtig verstehen kannst, so hast du immer noch die Wahl, Gott selbst zu fragen, wie Er es meint, wie Er (der Schöpfer) Seine Welt gemacht hat und wie du als Mensch darin leben sollst.
Es ist ja nicht so, daß ich all diese Fragen nicht auch gehabt hätte. Eine befriedigende Antwort kann nur von Gott selbst kommen innerhalb einer Beziehung, die auch du pflegst und suchst. Das ist ein lebenslanger Prozeß! Und je mehr man Gott kennenlernt, desto weniger möchte man von Ihm weg. Das ist kein Zwang! Warum soll ich aus der Fülle und dem Licht weggehen zurück in den Mangel und die Dunkelheit? Warum soll ich Stabilität aufgeben und mich wieder auf sandigen Boden begeben, wo nichts trägt, wenn es wirklich hart auf hart kommt?
Und ja, ohne Gottes Heiligen Geist kann jeder in die Bibel reinlesen, was er möchte und daraus die wunderlichsten Gedankengebäude basteln. Wer Jesus Christus in sein Leben hineinläßt und Ihm nachfolgt, der wird erkennen, daß Er die Wahrheit gesagt hat und derjenige ist, der Er gesagt hat: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater (= Gott) denn durch mich" (Johannes 14:6). Entweder wir suchen den einen lebendigen Gott oder wir basteln uns einen Gott, der uns eben gerade genehm ist. Weil wir nicht begreifen, wer Gott ist und warum Er die Dinge so gemacht hat, wie sie sind. Dazu müssen wir uns auf Ihn einlassen. Mit der Zeit können wir einiges erkennen und vieles bleibt natürlich verborgen vor uns Menschen, weil Gott höher ist als wir und wir das gar nicht erfassen können. Da setzt dann Glaube ein, daß Gott weiß, was Er tut und daß wir trotzdem nicht von Ihm weggehen.
Lieber Maggi, ich hoffe für dich, daß du Gott die Türe aufmachst, wenn Er anklopft und Ihn hereinläßt, damit Er selbst dir alles zeigt, wo du noch unsicher bist. Möge Gott mit dir sein, lieber Maggi,
Gelöschtes Mitglied 593