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Im Forum findest Du diese Medikamente-Empfehlung.

Die Wirkstoffkombination ermöglicht ein recht normales Leben trotz Erkrankung. Anders als bei den herkömmlichen Therapien hilft diese auch bei Negativsymptomen, was den Verlauf der Erkrankung deutlich verbessern kann und auch Positivsymptome reduziert.

Welche Nebenwirkungen oder Zweiterkrankung habt ihr von Psychopharmaka?

Welche Nebenwirkungen oder Zweiterkrankungen habt ihr von Psychopharmaka?

  • Bewegungsstörungen (Zittern, Muskelsteifheit, Bewegungsarmut)

    Stimmen: 1 12,5%
  • Stoffwechselprobleme

    Stimmen: 2 25,0%
  • innere Unruhe

    Stimmen: 1 12,5%
  • Gewichtszunahme

    Stimmen: 6 75,0%
  • Müdigkeit und Antriebsarmut

    Stimmen: 6 75,0%
  • verstärkte kognitive und negative Symptome

    Stimmen: 4 50,0%
  • Leber und Nierenschäden

    Stimmen: 1 12,5%
  • Diabetes

    Stimmen: 0 0,0%
  • Herz-Kreislauf

    Stimmen: 2 25,0%
  • Krebs

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    8
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Sinn der Umfrage?

Weltweit werden ca. 80 antipsychotische pflanzliche Wirkstoffe und Heilpflanzen bei Schizophrenie angewandt. Da diese nicht nur psychotische Symptome lindern, sondern auch Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen von Psychopharmaka, möchte ich in der "Serie 30 Heilpflanzen bei Schizophrenie" auch diese Heilwirkungen mit auflisten.

Über 50% der Menschen mit Schizophrenie bekommen eine Zweiterkrankung, 1/3 sogar zwei oder mehr. Das Sterberisiko ist 2-3 fach höher und die Lebenszeit um 10-25 Jahre verkürzt. Psychopharmaka haben einen gewichtigen Anteil daran.
(s. Artikel: ANTIPSYCHOTIKA (1): Wirkung und Nebenwirkungen von Antipsychotika)

Ginseng und Astragalus helfen z.B. bei Übergewicht, Diabetes, stärken das Herz, wirken anti-tumoriell, und schützen Gehirn und Nerven. Es wäre mir daher eine Hilfe für die Artikel zu Heilpflanzen zu wissen mit welchen Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen ihr Schwierigkeiten habt um alle Heilwirkungen aufzulisten, die hier von Interesse sind. Die Umfrage ist anonym. Vielen Dank fürs Mitmachen! :)

Nebenwirkungen:
  • Bewegungsstörungen (Zittern, Muskelsteifheit, Bewegungsarmut)
  • Stoffwechselprobleme
  • innere Unruhe
  • Gewichtszunahme
  • Müdigkeit und Antriebsarmut
  • verstärkte kognitive und negative Symptome
Typische Folgeerkrankungen:

  • Leber und Nierenschäden
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf
  • Krebs
Sollten nicht alle Nebenwirkungen und Folgeerkrankungen genannt sein, dann könnt Ihr gerne einen Kommentar schreiben und ich ergänze es in der Umfrage.
 
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Huhu,
was genau verstehe ich alles unter „verstärkte kognitive und negative Symptome“?
Soll das bedeuten das durch die Medikamente verstärkt Probleme mit dem Gedächtnis auftreten und das Negativsymptome durch die Medikamente verstärkt werden?

Ich habe ja leider schwere Probleme mit dem Gedächtnis und habe schon oft gelesen das es durch die Krankheit kommen soll.
Also ist es auch bewiesen das es durch Psychopharmaka kommen kann?
Habe mal meinen Psychiater gefragt und er meinte es kann an den Medikamenten liegen oder aber durch die Erkrankung in meinem Fall paranoide Schitzophrenie kommen.
 
TS
Patrick
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@Mandy

Ja , Dein Psychiater sagt es richtig. Beides ist möglich. Wenn Du Dir mal den Artikel durchliest

(s. Artikel: ANTIPSYCHOTIKA (1): Wirkung und Nebenwirkungen von Antipsychotika)

wird es klar. AP blockieren Dopaminrezeptoren. Eine Überproduktion von Dopamin löst positve Symptome aus (Wahn und Halluzination). AP reduzieren diese Symptome für eine Zeit. Aber AP blockieren dabei alle Dopaminrezeptoren, auch solche die für die Kognition, das Denken und Emotionen zuständig sind. Dopamin, ein Botenstoff oder Glücksormon, ist auch für Motivaton zuständig. Es leitet Reize im Gehirn weiter und wirkt über die Blutbahnen in verschiedenen Bereichen des Körpers. Durch AP werden die kognitven und negativen Symptome (wie Gefühlsarmut) verstärkt. Aber auch Müdigkeit und Antriebslosgkeit sind Nebenwirkungen von AP.
 
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Negativsymptome gab es schon vor der Entdeckung der Neuroleptika. Ich halte nichts davon immer die Tabletten zu verteufeln. Einige werden durch das richtige Medikament sogar wieder fast die Alten. Wenn die Negativsymptome durch die Tabletten verstärkt, oder überhaupt erst dadurch entstehen, muss man halt gucken, dass man das richtige Medikament findet.
 
Administrator
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Negativsymptome gab es schon vor der Entdeckung der Neuroleptika. Ich halte nichts davon immer die Tabletten zu verteufeln. Einige werden durch das richtige Medikament sogar wieder fast die Alten. Wenn die Negativsymptome durch die Tabletten verstärkt, oder überhaupt erst dadurch entstehen, muss man halt gucken, dass man das richtige Medikament findet.
Nein, man behandelt mit den Medikamenten hauptsächlich Positivsymptome. Wenn man bei den Neuroleptika herumprobiert, kann das eben von den Negativsymptomen etwas besser oder schlechter sein, aber effektiv würden nur Medikamente wie ich es empfehle wie Bupropion helfen, was man ja weitgehend ignoriert.
Man lernt eben nichts aus Fehlern.
Dieses "Try and Error" was du da bewirbst, ist eben immer das gleiche gekaue, wo man eben schon vorher weis das es keine echte Lösung für Negativsymptome gibt.
 
TS
Patrick
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Negativsymptome gab es schon vor der Entdeckung der Neuroleptika.

Ja, so steht es auch im Text. Ihr Psychiater sagt es richtig. Schizophrenie hat auch negative Symptome zur Folge. AP können diese verstärken.

Heilpflanzen können die negativen Symptome und auch die Nebenwirkungen von AP lindern.

Ich möchte niemanden zu irgend ewas überreden. Ich scheibe für die, die berechtigte Zweifel haben, das man durch AP gesund werden kann. Denn leider ist es mittel- und langfristig das Gegenteil der Fall, wie dieser nette Herr in 9 min. auf den Punkt bringen kann. Prof. Götzsche auf einem Kongress für Psychiater, die nicht von der PharmaIndustrie bezahlt werden, sonden das Wohl der Patienten im Sinn haben...:)
Wenn jemand der berechtigten Ansicht ist, wieder der "Alte" zu sein, dann nicht weil sondern obwohl man AP nimmt. Das ist auch ganz einfach erklärt. Die Ursache für Schizophrenie ist geistiger Natur und kann auch nur da gelöst werden, niemals durch AP. Diese unterdrücken nur die Emotionen, die Symptome, was für die Psyche schädlich ist plus belastende Nebenwirkungen. Eine gute Psychoterapie, andere Techniken und Heilverfahren, die an die Ursachen gehen, machen es anderes herum, die krank machenden Emotionen wieder behutsam an die Oberfläche bringen , damit sie sich auflösen können. Keine emotionalen Ursachen mehr, heißt auch keine Psychosen mehr. Deshalb und wegen der schweren Nebenwirkungen wirken AP gegen eine Gesundung, sie machen kränker.

Seit dem Einsatz von Medikamenten in den 50 igern, steigt parallel die Zahl der chronisch Erkrankten und die Zahl der Berentungen. Das einzige was sich positiv entwickelt sind die Gewinne der Pharmaindustrie und das Einkommen der Psychiater mit mehr und mehr verschiebenen Psychopharmaka.

Für eine kurzen Zeit, z.B. wenn es eine Selbst- oder Fremdgefährdung gibt, sind AP eine geringe Hilfe vielleicht max 4-8 Wochen während eines Schubes. (10% Verbesserung im Duchschnitt, erst 20% sind medizinisch relevant und nachweisbar, s. Video) und dann nur für wenige , sprich 25%. Nach 12 Wochen hat die Plazebo-Gruppe deutlich mehr Verbesserungen und keine Nebenwirkung.

Wenn man es subjektiv während eines Schubes anders empfindet, muss man bedenken das es einen Plazeboeffekt gibt , der fast 50% ausmacht. D.h. du denkst du bekommst mit AP etwas Gutes von wirklich netten Ärzten und Krankenschwestern, dann wird Deine körpereigene Apotheke mithelfen das es DIr besser geht.

Aber eine Psychose vergeht auch von allein !!! und man kann leicht glauben, das es die AP waren, die geholfen haben. Das macht die ganze Angelegenheit so schwierig zu durchschauen. Nur ein Test mit Plazebo deckt diesen Zusammenhang auf und auch nur wenn man vorher unbehandelt ist..

Wenn man schon lange AP nimmt, dann denkt man beim Absetztversuch, oh die Psychose kommt wieder, dabei sind es nur medikamentenbedingte Entzugserscheinungen, die sich so anfühlen. Sehr selten wird der alte Auslöse bedient. Auch hier ist man schnell dabei zu glauben, die AP helfen, wenn man sie wieder nimmt. Dabei zeigt es nur die Abhängigkeit davon.

Prof. Götzsche spricht diese Problematik im Video an. Für Studien nimmt die Pharmaindustrie vorbehandelte Patienten, denen dann bei einem kalten Entzug keine AP mehr gegeben werden. Und teilt diese dann auf in Plazebo und AP-Gruppe. Da gibt es einen von 145 der verstibt, wahrscheinlich Selbstmord. So unmenschlich werden Studien gemacht, einfach gruselig.

Dauer: 9 min.


Deutsche Untertitel lassen sich einfach bei Youtube in dem Video unter - Einstellungen, - Untertitel, - Automatisch Übersetzten, -Deutsch einstellen.

Alles Gute für Deine Gesundheit..:)
 
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Joy

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@Mandy

Ja , Dein Psychiater sagt es richtig. Beides ist möglich. Wenn Du Dir mal den Artikel durchliest

(s. Artikel: ANTIPSYCHOTIKA (1): Wirkung und Nebenwirkungen von Antipsychotika)

wird es klar. AP blockieren Dopaminrezeptoren. Eine Überproduktion von Dopamin löst positve Symptome aus (Wahn und Halluzination). AP reduzieren diese Symptome für eine Zeit. Aber AP blockieren dabei alle Dopaminrezeptoren, auch solche die für die Kognition, das Denken und Emotionen zuständig sind. Dopamin, ein Botenstoff oder Glücksormon, ist auch für Motivaton zuständig. Es leitet Reize im Gehirn weiter und wirkt über die Blutbahnen in verschiedenen Bereichen des Körpers. Durch AP werden die kognitven und negativen Symptome (wie Gefühlsarmut) verstärkt. Aber auch Müdigkeit und Antriebslosgkeit sind Nebenwirkungen von AP.
Das hast du gut, richtig und verständlich ausgeführt.
 
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