Aktuelles

Psychose & Schizophrenie Forum ❤️

Herzlich willkommen in unserer hilfsbereiten Community. ✨ Hier findest du Austausch mit Betroffenen, Angehörigen und Fachkundigen – ein Ort für Orientierung, Verständnis und gegenseitige Unterstützung.

Registriere dich und entdecke alle Möglichkeiten:

🧠 Warum kritische Einordnung wichtig ist

Der Einsatz von KI und Studienwissen in der Psychiatrie wirft wichtige Fragen auf: Wie praxisnah sind Forschungsdaten? Welche Rolle spielen Industriebias? Und warum ist es entscheidend, aus realen Behandlungserfahrungen zu lernen?

🧠↗ KI, Studienbias & Praxisrealität in der Psychiatrie ← Warum unabhängige Bewertung, Praxisabgleich und Lernfähigkeit entscheidend sind

Herzlich willkommen – schön, dass du zu uns gefunden hast! ☀️

Was soll ich bloß machen ?

goped

Well-known member
Habe Arthrose, und irgendwann kommen auf mich 4 Operationen zu, jetzt hab ich manchmal Tage da steigere ich mich total in die OP Angst voll rein bis zu Suizid Gedanken. Auf bedarf hab ich tavor und Quetiapin 50mg zur Behandlung der unruhe und Ängste. Jetzt hab ich überlegt ein Antidepressiva gegen Angst und Unruhe fest anzusetzen, oder doch nicht.

Nun möchte ich mein Lithium ersetzen durch Lamotrigin ersetzen, da man das Lamotrigin langsam auf 200mg-300 mg auf dosieren muss kann das mindestens 4 Monate dauern. In dieser Zeit kann ich nix festes gegen Angst ansetzen falls es doch zu häufig passieren sollte mit der Angst und unruhe. Meine Psychiaterin wird wahrscheinlich es nicht erlauben 2 Medis einzuschleichen weil dann kann man nicht sagen woher die Nebenwirkungen kommen. So was würdet ihr tun?
 
Zuletzt bearbeitet:
So was würdet ihr tun?
Meine Probleme nicht alle auf eine "psychische" Ebene schieben. Bei dir ist man dadurch immer in der Zwickmühle, jede Antwort hilft nicht, nun gut, das ist dein (Rest) Spiel, du bist ja auch kein freier Mensch und dadurch deinen zwanghaften Grübeleien rund um unterschiedlichste Beeinträchtigungsthemen verhaftet. Es ist halt schwer, dir eine Antwort zu geben, deshalb nur soviel: Wir hören dir zu.
 
Hier hast du Content:
Code:
https://youtu.be/c7QH2OQhacI?si=dX0w9pyFfQ4C_3kP

EDIT_über das Lamotrigin. 4 Monate erscheinen mir länger als erforderlich, Nebenwirkungen sind immer zu beachten, Indikation auch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt hab ich überlegt ein Antidepressiva gegen Angst und Unruhe fest anzusetzen, oder doch nicht.
Bupropion (NDRI Antidepressivum) hilft sehr, vor allem bei innerer Unruhe wäre das bei dir nützlich.
Gleichzeitig macht es Antrieb und kann Negativsymptome und Kognitionen verbessern. Da du anderweitig viel Antipsychotika nimmst, kann das die Wirkung sehr abschwächen.
Gibt von den NDRI nur dieses und das wäre effektiv. Dazu könntest du bei Bedarf ein SSRI-Antidepressivum wie Citalopram oder Sertralin ergänzen.

Bupropion wirkt über den NET-Transporter als Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer und DAT-Transporter als Dopamin-Wiederaufnahmehemmer. Die NET-Wirkung hilft, Reizbarkeit und innere Unruhe effektiv zu reduzieren. Die DAT-Wirkung kann der Supersensibilisierung entgegenwirken und stabilisiert von der Psychose, sodass es mit weniger oder im Idealfall zeitweise ohne Antipsychotika funktionieren kann.
Citalopram als SSRI wirkt auf den SERT-Transporter, wobei das eher Emotionen dämpft und man da von den Antipsychotika schon ausreichend gedämpft sein kann. Insofern eher als Ergänzung zum Bupropion.
 
und Kognitionen verbessern
Leider ist das so weit ich weiß nicht bewiesen. Es ist ganz verzwickt und speziell mit CIS (cognitive impairment), auch das Schizophreniemittel Cariprazin scheint hier nicht eindeutig anzuschlagen, außer im Labyrinth-Schwimmversuch mit Nagern einmal (!), glaube ich jedenfalls, sonst hätten sie es wohl schon stärker rausposaunt. Ich frage mich auch, ob der Nager-Rausschwimmen-Versuch überhaupt einfach oder doppelt verblindet war - Spaß!


Die DAT-Wirkung kann der Supersensibilisierung entgegenwirken und stabilisiert von der Psychose,
Die Wirkung des gegenständlichen Wirkstoffs ist unik, jedoch nicht Dopamin dämpfend, das sollte die Richtschnur sein. Man muss z. B. Haloperidol langsam auf eine niedrigere Dosis reduzieren, das entspricht für das Gehirn einer Umstellung, die aber binnen Wichen bis Monaten dann durchaus abgeschlossen sein kann (Spätdyskinesien hingegen bleiben leider oft erhalten, aber die kommen ja nicht bei jeder Behandlung mit einem D2-blockenden Medikament). Ich persönlich würde als Antidepressivum zur neuroleptischen Medikation lieber ein SSRI ausprobieren, habe damit aber keine Erfahrungen, da nie eine relevante Depression zusätzlich zu den (zuletzt) Partial-Agonisten gehabt. Aber laut Ärzteschaft/Leitlinien soweit sie mir bekannt sind (sollte man ja eigtl. wie e. Beipackzettel lesen) kann man auch Bupropion zu dem NL dazunehmen, und die Gesamtwirkung verschlechtert sich nicht.

In die Gegenrichtung von Bupropion als NL-Adjuvans geht vom Konzept her Evenamid (Zulassung noch ausstehend), es verstärkt gewollt den dämpfenden Effekt, jedoch ist es dabei (bisher) "sicher", das heißt, man muss sich das nicht mit mehr (neueoleptischen) Nebenwirkungen erkaufen. Mal schauen, was draus wird!
 
Lamotrigin... Ich kann wie alle anderen hier im Forum auch nicht beurteilen, ob das in deiner speziellen Situation mit Ängsten hilft. Das sind die Grenzen des Internet, wir kennen im Gegensatz zu deinem Betreuten Wohnen deine bipolare Schizoaffektiv-Diagnose, nur um ein Beispiel in diesen Satz aufnehmen zu können, nicht und du hast ja auch kein Interesse daran, uns an diesen - privaten! - Dingen teilhaben zu lassen, verständlicherweise. Also ist auch das Video vom Jan-Claudius Dreher eigentlich überflüssig, nicht aber ist es störend oder nicht erlaubt, denn ich finde es sehr gut gemacht. Den Rat von Maggi kannst du ja gar nicht ausprobieren, du könntest aber darüber nachdenken. Er basiert auf Erfahrung, aber die Übereinstimmungen mit deinem Krankheitsgeschehen wird der Admin wohl auch keine Lust haben mit dir irgendwo im Forum zu erörtern. Ich wünsche dir wirklich, dass du eine Lösung für das hier skizzierte Problem findest, aber ich denke, dir wurde jetzt bereits geholfen. Deshalb möchte ich mit diesem Beitrag nur noch einmal threadbezogen "Servus!" sagen.
 
Da hast du was falsch verstanden das Lithium wird durch das Lamotrigin ersetzt, habe keine bipolare Schizoaffektiv-Diagnose
 
@EdeBAZYXWVUTSRQ_Pseudo
Kognitionen sind bei mir mit Bupropion definitiv besser geworden in den Intervallphasen ohne Antipsychotika.
So etwas kann man sich schwer einbilden, da es gravierende Unterschiede sind. Vielleicht hat die NET-Wirkung beigetragen. Ohne Bupropion waren meine Kognitionen vorher konstant schlecht bei ähnlichen Absetzversuchen.
Die Besserung war bereits kurz nach der Einnahme und Intervallphase zu erkennen, wobei der Effekt mit dem phasenweisen Absetzen des Antipsychotikums zusammenhängt.
NET reduziert eher innere Unruhe und Reizbarkeit.

DAT hat im Grunde auch antipsychotische Effekte, was ich mit der Wirkung gegen Supersensibilisierung meinte. Auch Amphetamine führen von der Studienlage dazu, dasss sich die Dopaminrezeptoren wieder verringern können. Da Bupropion chemisch ein Amphetamin ist, aber keine Droge, indem es direkt auf die Ausschüttung von Dopamin wirkt, bietet es sich an und funktioniert ja, wie man bei mir gut sehen kann.

In die Gegenrichtung von Bupropion als NL-Adjuvans geht vom Konzept her Evenamid (Zulassung noch ausstehend), es verstärkt gewollt den dämpfenden Effekt, jedoch ist es dabei (bisher) "sicher", das heißt, man muss sich das nicht mit mehr (neueoleptischen) Nebenwirkungen erkaufen. Mal schauen, was draus wird!
Schauen wir uns mal das Konzept Evenamid an, wobei ich mich frage was du genau mit Gegenrichtung meinst?


Mit KI erstellt

AspektEvenamideBupropion
Primäres TargetSelektiver Blocker spannungsabhängiger Natriumkanäle in glutamatergen NeuronenHemmer des Noradrenalin‑/Dopamin‑Reuptakes (NDRI), zusätzlich nikotinischer Antagonist
HauptsystemGlutamat (v.a. vHipp → VTA‑Schleife)Dopamin und Noradrenalin (v.a. mesolimbisch, gering präfrontal)
Effekt auf GlutamatNormalisiert übermäßige Glutamatfreisetzung bei NMDA‑HypofunktionKein primäres Glutamat‑Target; evtl. indirekte Modulation über DA/NE
Effekt auf DopaminSenkt hyperdopaminergen Zustand indirekt (VTA‑Feuerrate ↓ über vHipp‑Beruhigung)Erhöht synaptisches DA (v.a. Nucleus accumbens); kann Psychose bei Vulnerablen eher triggern
Klinische RolleKandidat als Zusatz‑Antipsychotikum (TRS, pos./neg./kognitive Symptome)Antidepressivum, Rauchentwöhnung; nicht als Antipsychotikum, eher Vorsicht bei Psychose
PlastizitätEffekte halten > PK‑Fenster → Hinweis auf plastizitätsbezogene VeränderungenTeils neuroplastische Effekte beschrieben (BDNF etc.), aber nicht spezifisch im Psychose‑Kontext

Quellen zu Evenamide:

1. Gemeinsame Berührungspunkte​

  • Natriumkanäle:
    • Evenamide: klar definierter, selektiver VGSC‑Blocker in hyperaktiven glutamatergen Neuronen.
    • Bupropion: zeigt in höheren Konzentrationen ebenfalls eine gewisse Natriumkanalblockade, aber das ist nicht sein primärer klinischer Wirkmechanismus.
    • Berührung: Beide können neuronale Erregbarkeit über Na⁺‑Kanäle beeinflussen; bei Evenamide ist das der Kern, bei Bupropion eher ein Nebeneffekt.
  • Einfluss auf die VTA‑Dopaminaktivität:
    • Evenamide: reduziert VTA‑DA‑Neuronaktivität durch Dämpfung der ventralen Hippocampus‑Hyperaktivität.
    • Bupropion: erhöht mesolimbische DA‑Verfügbarkeit; das kann VTA–NAcc‑Schaltkreise funktionell „anfeuern“.
    • Berührung: Beide ändern die DA‑Dynamik im mesolimbischen System – aber in entgegengesetzter Richtung.
  • Neuroplastizität:
    • Evenamide: Einzelgabe mit anhaltender Wirkung jenseits der Eliminationszeit → Hinweis auf Veränderungen von Netzwerk‑Eigenschaften/Plastizität.
    • Bupropion: wie andere Antidepressiva Hinweise auf neuroplastische Veränderungen (z.B. BDNF), allerdings primär im Depressions‑Setting beschrieben.
    • Berührung: Beide könnten längerfristig synaptische/netzwerkbezogene Anpassungen triggern, aber in unterschiedlichen Systemen und mit unterschiedlicher klinischer Zielrichtung.

2. Zentrale Gegensätze​

  1. Richtung des dopaminergen Effekts:
    • Evenamide:
      • Ziel: Hyperdopaminergie senken (Schizophrenie‑Modell).
      • Mechanismus: vHipp‑Hyperexzitabilität ↓ → VTA‑DA‑Neuronenzahl aktiv ↓.
      • Klinische Implikation: antipsychotisch ergänzend, ohne direkten D2‑Block.
    • Bupropion:
      • Ziel: DA/NE‑Signal erhöhen zur antidepressiven Wirkung.
      • Mechanismus: Reuptake‑Blockade von DA/NE.
      • Klinische Implikation: Kann bei vulnerablen Personen psychotische Symptome verstärken oder auslösen.
    • → In einem vereinfachten Modell: Evenamide wirkt „antipsychotisch“ auf das dopaminerge System, Bupropion eher „pro‑dopaminerg“ und potenziell psychosefördernd.
  2. Primäres System: Glutamat vs. Monoamine
    • Evenamide: arbeitet „eine Stufe höher“ im glutamatergen Treiber der VTA‑Überaktivität (Hippocampus‑Hyperexzitabilität als upstream-Pathologie).
    • Bupropion: setzt direkt an der monoaminergen Endstrecke an (DA/NE‑Transporter).
    • → Dein Framework: Evenamide greift deutlich näher an der von dir fokussierten Glutamat–Hippocampus–VTA‑Achse an, Bupropion ist klassisch „monoaminerg downstream“.
  3. Klinische Positionierung in Bezug auf Psychose
    • Evenamide: Kandidat für TRS‑Adjunkt, um positive, negative und kognitive Symptome besser zu adressieren.
    • Bupropion: Off‑label teils bei negativen Symptomen diskutiert, aber mit Vorsicht wegen Psychoserisiko; keine antipsychotische Evidenz.

3. Wie man beide in ein gemeinsames Modell setzen könnte​

Wenn du ein didaktisches Schema zeichnest:
  • Layer 1 – Neuroentwicklung / vHipp‑Hyperexzitabilität / NMDA‑Hypofunktion → Pathologisch erhöhte glutamaterge Drive auf VTA. → Interventionspunkt Evenamide: Na⁺‑Kanäle in überaktiven glutamatergen Neuronen blockieren, Glutamatfreisetzung normalisieren.
  • Layer 2 – VTA‑Dopamin‑Output
    • Bei Schizophrenie: hyperdopaminerg.
    • Evenamide: reduziert Output indirekt.
    • Bupropion: tendiert dazu, die DA‑Verfügbarkeit zu erhöhen.
  • Layer 3 – Monoaminerge Modulation von Affekt, Antrieb, Kognition
    • Bupropion: klare Wirkung hier (Antrieb, Stimmung).
    • Evenamide: eher über „Netzwerknormalisierung“ und kognitiv/negativ symptomatische Verbesserung im Tiermodell.
Damit könntest du beide schön gegenüberstellen:
  • Evenamide: glutamaterger „Top‑Down‑Normalizer“ mit indirekter DA‑Dämpfung.
  • Bupropion: monoaminerger „Bottom‑Up‑Aktivator“ mit DA‑Steigerung.


In die Gegenrichtung von Bupropion als NL-Adjuvans geht vom Konzept her Evenamid (Zulassung noch ausstehend), es verstärkt gewollt den dämpfenden Effekt, jedoch ist es dabei (bisher) "sicher", das heißt, man muss sich das nicht mit mehr (neueoleptischen) Nebenwirkungen erkaufen. Mal schauen, was draus wird!
Bupropion stabilisiert und ermöglicht, dass man mit mehr Dopamin stabil funktioniert, was Kognitionen verbessert. Die DA-Steigerung ist unter Antipsychotikaeinnahme nahezu ausgeschlossen, da deren Wirkung überwiegt und die DAT-Transporterwirkung eher Dopamin verteilt, dort wo Mangelzustände sind (Negativsymptome, Kognitionen werden besser), statt Überschüsse (Positivsymptome) zu vergrößern.

Im Grunde moduliert Bupropion Dopamin und Noradrenalin, was stabilisiert und ermöglicht das man auch unter mehr Dopamin stabil bleibt, ohne dass es selbst Überschüsse anhebt.
Eher kommt es zu einer Rückkopplung, da Mangelzustände gelöst sind und damit weniger Anregung an Dopamin entsteht.

Evenamid ist für uns nur Theorie, oder kannst du Wirkung und Nebenwirkung abschätzen und welche Risiken so ein ganz neuer Wirkstoff hat.

Du könntest ja auch mal in deinen Worten erklären, wie die Gegensätze aussehen sollen, da das so klingt, wie wenn das eine das Andere ausschließt.
Sind unterschiedliche Wirkweisen da Bupropion durch Aktivierung Negativsymptome reduziert, Kognitionen verbessert und damit psychischen Stress reduziert, indem man sein Leben wieder gebacken bekommt. Auch weil es längere Zeiten ohne Antipsychotika möglich macht durch diese Stabilisierung.

Den Rat von Maggi kannst du ja gar nicht ausprobieren, du könntest aber darüber nachdenken.
Warum sollte er kein Bupropion bekommen? Oder steht das schon auf der verbotenen Liste? Oder meinst du, @goped ist völlig entmündigt?


Ich persönlich würde als Antidepressivum zur neuroleptischen Medikation lieber ein SSRI ausprobieren, habe damit aber keine Erfahrungen, da nie eine relevante Depression zusätzlich zu den (zuletzt) Partial-Agonisten gehabt.
SSRI-Antidepressiva haben etwas mit dem Wertungssystem im Kopf zu tun, das bei Psychose eingeschränkt ist, von daher ein zweischneidiges Schwert und eher situationsabhängig nützlich oder kontraproduktiv.
Emotional und von der Libido flachen diese ab, was antidepressiv von der Grundstimmung nützlich ist. Das machen Antipsychotika aber auch. Zudem können SSRIs innere Unruhe und Nervösität fördern was ein Problem bei Goped darstellt.
Ein SSRI kann nützlich sein, wenn man die innere Unruhe etwa mit Bupropion NDRI in Griff hat. SSRI sind, was Ängste angeht, womöglich etwas besser.
 
Lamotrigin... Ich kann wie alle anderen hier im Forum auch nicht beurteilen, ob das in deiner speziellen Situation mit Ängsten hilft. Das sind die Grenzen des Internet, wir kennen im Gegensatz zu deinem Betreuten Wohnen deine bipolare Schizoaffektiv-Diagnose, nur um ein Beispiel in diesen Satz aufnehmen zu können, nicht und du hast ja auch kein Interesse daran, uns an diesen - privaten! - Dingen teilhaben zu lassen, verständlicherweise. Also ist auch das Video vom Jan-Claudius Dreher eigentlich überflüssig, nicht aber ist es störend oder nicht erlaubt, denn ich finde es sehr gut gemacht. Den Rat von Maggi kannst du ja gar nicht ausprobieren, du könntest aber darüber nachdenken. Er basiert auf Erfahrung, aber die Übereinstimmungen mit deinem Krankheitsgeschehen wird der Admin wohl auch keine Lust haben mit dir irgendwo im Forum zu erörtern. Ich wünsche dir wirklich, dass du eine Lösung für das hier skizzierte Problem findest, aber ich denke, dir wurde jetzt bereits geholfen. Deshalb möchte ich mit diesem Beitrag nur noch einmal threadbezogen "Servus!" sagen.
Ich glaube, er muss dir oder uns im Forum kaum alles erzählen. Gut bei Ängsten sind SSRI Citalopram nützlich bei Antrieb, Motivation und Konzentration eher NDRI Bupropion.

Bei Depersonalisation wäre SSRI auch nützlich und Citalopram verträgt sich normal mit Risperidon. Habe das damals auch mal kombiniert.

@goped
ich würde dir raten, erst Bupropion (NDRI was auch Nikotinentwöhnungsmittel ist) zu ergänzen, was innere Unruhe reduziert, und dann falls noch depressive Verstimmungen da sind SSRI Citalopram zu ergänzen.


Da Bupropion das CYP2D6 müsste Risperidon gleichzeitig reduziert werden, was vermutlich das Hauptproblem ist, dass es dein Arzt berücksichtigt und Risperdal auch reduziert wird.
Bupropion

Bupropion hemmt das Enzym CYP2D6, über das Risperidon teilweise abgebaut wird.→ Dadurch kann mehr Risperidon im Blut bleiben, was Nebenwirkungen verstärken kann (z. B. Müdigkeit, motorische Effekte, Prolaktinerhöhung).

2.​

Beide Medikamente können selten Krampfanfälle auslösen.→ Zusammen steigt dieses Risiko etwas an, besonders wenn zusätzliche Faktoren vorliegen (z. B. Schlafmangel, Alkohol, frühere Krampfanfälle).
 
Ich bin werde meiner Psychiaterin sagen das ich ein ad gegen Angst und unruhe brauche es soll keine sexuellen Nebenwirkungen machen und nicht dick machen und bei einer OP gehen, die soll entscheiden.....
 
Duloxetin SSNRI wäre vorläufig eine Möglichkeit. Wirkt SERT:NET etwa 10-5:1

Das enthält (S)SRI und NRI. Serotoinwiederaufnahmehemmung reduziert eher Ängste. NRI Noradrenalinwiederaufnahmehemmung hilft gegen Unruhe. Venlafaxin wäre auch SSNRI aber hat fast keine NRI wirkung noch weniger als Duloxetin.

Buporpion NDRI wirkt zu stark auf Noradrenalin/Dopamin was in deinen Fall Verstopfung begünstigen kann. Deswegen müsste ein SSRI wie Citalopram oder Sertralin in Kombination dazu eingenommen werden.

Beim Duloxetin habe ich eher Durchfall bekommen, gleichzeitig wirkt es bei Unruhe etwas. Das könnte ein guter Einstieg sein.
Später kannst du dann immer noch zu Bupropion + Citalopram wechseln.
 
Ich danke dir von Herzen für das Teilen der Lebensumstände.

Wenn ich nun Mal meine Psyche in die deine Phase einbeziehe, dann hätte ich auch grösste Schwierigkeiten.

Wünschte dir und allen Schizophrenie betroffenen, dass es nebst der grossen Krankheit, "Rund läuft".

MFG
 
Ich denke ich lass das mal erstmal mit dem fest ansetzen von Beruhigungsmittel. Und zieh das mit dem Lamotrigin durch, und falls was wäre hab ich Beruhigungsmittel auf bedarf
 
Man sollte erstmal klären, ob 4 Operationen bei Arthrose wirklich nötig sind. Es gibt heutzutage Alternativen die man ohne OP anwenden kann.
Wenn das geklärt ist schwindet auch die Angst und man braucht weniger Medikamente.
 
@Mutzi, durchaus ein bezeichnender Einwand, wie ich finde.
(...)

@goped, Erfahrungen mit Arthrose habe ich keine, aber ich bin bei Recherchen über Bor /Borax darauf gestoßen, dass sich die Einnahme desselben positiv ausgewirkt haben soll. Hatte dazu mal was geschrieben, werde es unten verlinken. Soll auch in einigen Lebensmitteln reichhaltig vorhanden sein.

Verbessert u.a. auch die Einnahme von Vitamin D. Vitamin D3 und K2 habe ich auch was in Erinnerung.

Gegen vermutete Entzündungen hatte ich mal Omega 3 (Algenöl-Kapseln) versucht.

Lithium Orotat wirkte sich innerhalb kürzester Zeit positiv aus, nicht zuletzt in Hinsicht Stabilisierung.

+
Bor und Borax - Bor als Spurenelement

...bisschen eingestampft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt mittlerweile auch sehr gute Salben gegen Arthrose. Der Renner zur Zeit ist die CBD-Salbe neben Ibuprofen, Voltaren etc.
Dieser Schmerzkiller ist in der Apotheke erhältlich.
 
Mal ne andere Frage @goped : Da ich wieder Schlafprobleme habe, hast du die 100mg Quetiapin unretardiert zum Pennen bereits in der Klinik bekommen oder wie kam man drauf, wurde dir auch Zopiclon angeboten? Vielleicht lass ich mir das Quetiapin auch geben.
 
Zurück
Oben