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Warum Negativsymptome schwerer zu behandeln sind

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Antipsychotika wirken besonders gut im Falle der schizophrenen Positivsymptomatik („Überschuss-Symptome“, etwa bei Halluzinationen, Wahnideen), wie sie meist beim paranoiden Typus vorkommt. Dort werden als Ursache Gehirnstoffwechselstörungen und Veränderungen im Neurotransmitterhaushalt angenommen. Bei überwiegender Minussymptomatik („Mangel-Symptome“, z. B. mangelnde Willenskraft, Freudlosigkeit, „dynamischer Entleerung“) sind sie deutlich weniger wirksam. Hier wird vermutet, dass die Krankheitsursache mehr in hirnstrukturellen Veränderungen liegt und auch mit Zellverlusten vor allem im präfrontalen und temporalen Kortex sowie im Hippocampus zusammenhängt.
 
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"Wird angenommen... und ...vermutet" Das übliche Nichtwissen der Psychiater. Haldol war ein Zufallsfund und bis heute ist nicht geklärt warum es wirkt. Die ganzen anderen NL sind von Haldol inspiriert. Es dreht sich fast die gesamte moderne Schizophrenie-Behandlung immernoch um diesen einen Zufallsfund.
 
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Das erste Antipsychotikum war Chlorpromazin. War ein Zufallsfund. Es wurde durch ne Farbstofffirma synthetisiert.
Aber man weiß warum es wirkt. Es blockiert Dopamin und ist Antihistaminikum.

Viele Medikamente waren Zufallsfunde. Z.B. auch Antibiotika (Penicillin). Da hat ein Bakteriologe zufällig eine Bakterienkolonie im Urlaub vergessen wegzuwerfen. Als er wieder kam ist ihm aufgefallen, dass ein Pilz die Bakterien in der Ausbreitung gestoppt hat.
Gibt auch Beispiele aus der Krebsforschung.
Oder die Entdeckung von Sekundenkleber. Da wollte man nen Kunststoff herstellen und hat zufällig Sekundenkleber entdeckt.
Gibt bestimmt noch viele mehr. Die größten Entdeckungen der Menschheit waren wahrscheinlich durch Zufall. Z.B: Schießpulver, Feuer machen.
Also Zufallsfunde in nen abwertenden Kontext zu stellen ist falsch.
 
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