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Well-Known Member
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5 Nov. 2020
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163
Hallo,

Ich habe eine Frage. Mit welchem Recht darf ein Arzt mir Überdosen Zyprexa (es waren 25 mg) verschreiben?

Ist das gängige Praxis in der Psychiatrie?
 
Ja das ist gängige Praxis dort. Viele Patienten werden so zugedröhnt, dass sie keinen Laut mehr von sich geben.

Das scheint der psychologischen Therapie zugeordnet zu sein. Der Patient hat sich ruhig zu verhalten.

Warst du denn aufmüpfig?
 
Hm über die Höchstdosis sollte man nicht gehen. Komischer Psychiater. Dann lieber noch ein anderes Medikament dazu. Hast du denn noch Symptome ?
 
Nein, ich habe keine. Ich hatte bloß das Problem, dass die Medikamente nicht wirkten und ich nicht schlafen konnte. Jetzt kann ich zusätzlich zu 150 mg Xeplion mit nur 5 mg Zyprexa schlafen.

Mich wundert es nur, dass die Ärzte mir bei Schlaflosigkeit eine Überdosis Zyprexa verschrieben haben, aber danach runterdosierten bis auf 5 mg. Warum eine Überdosis?
 
Damit du nachts nicht so viel rumjaulst weil du nicht schlafen kannst.

Die Nachtschwester schreibt das doch in deine Akte, damit es der Arzt am nächsten Morgen lesen kann und dich dementsprechend behandeln kann.

Warum er dir eine Überdosis gegeben hat ist fraglich. Was ist denn die Normaldosis bei Zyprexa?
 
Hallo,

Ich habe eine Frage. Mit welchem Recht darf ein Arzt mir Überdosen Zyprexa (es waren 25 mg) verschreiben?

Ist das gängige Praxis in der Psychiatrie?
Darf man anscheinend zeitweise machen:

Dosisanpassung:​

Die Behandlung sollte mit einer niedrigeren Dosis begonnen werden, wenn mehrere Faktoren vorliegen, die den Metabolismus verlangsamen kann (weibliches Geschlecht, höheres Alter, Nichtraucher).

Eine Dosiserhöhung muss, falls erforderlich, bei diesen Patienten vorsichtig durchgeführt werden.

Die Anfangsdosis kann bei einem normalen Metabolismus innerhalb eines Dosisbereichs von 5 – 20 mg/Tag individuell angepasst werden. Eine Dosiserhöhung über die empfohlene Anfangsdosis hinaus sollte nur nach einer erneuten klinischen Beurteilung erfolgen. Bei einer Beendigung der Behandlung ist eine schrittweise Verminderung der Dosis erforderlich.
https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Olanzapin_26411


Zieldosis ist laut der DDGPN bei 5-20mg kann aber eben auch höher liegen. Maximaldosis des Olanzapins ist höher:
https://www.dgsp-ev.de/fileadmin/us...hold_Neuroleptika_minimal_12-2014.-Januar.pdf

Seite 7 die Tabelle gibt etwas Aufschluss, da schreibt sogar Volkmar Aderhold (ein psychiatriekritischer Psychiater, das Dosierungen > 20mg (> 20mg)wirkungsvolle sein können(rechte Spalte). Die linke Spalte der DDGPN ist da eher sogar etwas moderater.
 
In der Akutbehandlung wird glaube ich schon hoch dosiert. Da Aderhold über höhere Dosierungen des Olanzapins etwas schreibt, glaube ich, dass auch höhere Dosierungen als 20mg in der Akutbehandlung eine Daseinsberechtigung haben. Normal wird das ja nach einem bzw. während des Klinikaufenthalts wieder reduziert.
Ambulant und wenn man das zu stark empfindet würde ich auch sagen das man da dann reduzieren muss und manchmal auch leichte Restsymptome in Kauf nehmen kann, also das auch mit Abwägung ist, was einen gerade gut tut.
In der Akutbehandlung zu Beginn, da empfinde ich höhere Dosierungen als verständlich, wobei ich den Ärzten auch keinen Freifahrtschein geben würde.
Die Mixen da auch häufig mehrere Wirkstoffe in hoher Dosis zusammen, da ist ein Wirkstoff womöglich besser, da man bei Kombinationstherapien von Neuroleptika noch viel mehr aufpassen und beachten muss.
 
In der Akutbehandlung wird glaube ich schon hoch dosiert. Da Aderhold über höhere Dosierungen des Olanzapins etwas schreibt, glaube ich, dass auch höhere Dosierungen als 20mg in der Akutbehandlung eine Daseinsberechtigung haben. Normal wird das ja nach einem bzw. während des Klinikaufenthalts wieder reduziert.
Ambulant und wenn man das zu stark empfindet würde ich auch sagen das man da dann reduzieren muss und manchmal auch leichte Restsymptome in Kauf nehmen kann, also das auch mit Abwägung ist, was einen gerade gut tut.
In der Akutbehandlung zu Beginn, da empfinde ich höhere Dosierungen als verständlich, wobei ich den Ärzten auch keinen Freifahrtschein geben würde.
Die Mixen da auch häufig mehrere Wirkstoffe in hoher Dosis zusammen, da ist ein Wirkstoff womöglich besser, da man bei Kombinationstherapien von Neuroleptika noch viel mehr aufpassen und beachten muss.
Das ist ja interessant. Das wußte ich so gar nicht. Danke für die Erklärung.
 
Hallo,

Ich habe eine Frage. Mit welchem Recht darf ein Arzt mir Überdosen Zyprexa (es waren 25 mg) verschreiben?

Ist das gängige Praxis in der Psychiatrie?

Anhang anzeigen 642
Genau diese Hanteln habe ich von meiner Mutter bekommen 🥰Farbe ist noch ungewiss ich habe sie noch nicht ausgepackt soll es erst zu Weihnachten machen solange trainiere ich weiter mit wasserflaschen.

Schön dass du das noch mal beschrieben hast @Sinfonie und genau so habe ich das auch angesehen dass es beiderseits nicht böse gemeint war @Rothenburg alle finden dich hier ganz große Klasse und auch die Mühe und Zeit die du dir mit Maggi zusammen für das discord aufgeopfert hast und gemacht hast und ich bin sehr stolz auf dich und das restliche Forum auch 🥳💪
 
Also ich habe das noch nie erlebt, dass ich mehr als die offizielle Höchstdosis eines NL bekam. Und ich war immerhin fünfmal im Krankenhaus wegen Psychose. Einmal waren es bei mir 30 mg Clozapin, also die Höchstdosis, ein anderes Mal 20 mg Olanzapin. Also die Höchstdosis, aber nicht mehr.
 
Weiß ich nicht, warum ich 25 mg Zyprexa bekommen habe. Vielleicht, weil ich im anderen Aufenthalt 20 mg bekommen habe und es nicht wirkte.
 
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