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SERIE 30 (3) : Pflanzliche Wirkstoffe und Heilpflanzen bei Psychosen und Schizophrenie: Nr. 3 – PANAX GINSENG

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SERIE 30 (3) : Pflanzliche Wirkstoffe und Heilpflanzen bei Psychosen und Schizophrenie:
Nr. 3 – PANAX GINSENG



1. ALLGEMEIN
Eine bestimmte Form von Ginseng – Panax Ginseng – hat sich als vielversprechend bei der Verringerung der Symptome von Schizophrenie und den Nebenwirkung von Antipsychotika erwiesen. Der Panax Ginseng wird schon seit Jahrtausenden sowohl in der traditionellen chinesischen als auch in der koreanischen Medizin als Heilmittel verwendet. Die erste schriftliche Erwähnung findet sich etwa im Jahre 40 vor Christus. Die Ginsengwurzel galt damals und auch heute noch in Asien als Sinnbild für Gesundheit und ein langes Leben. Sie war in früherer Zeit daher nur Königen bzw. Kaisern, hohen Adligen und ihren engsten Gefolgsleuten vorbehalten. Dadurch war die Wurzel wertvoller als Gold. Die Bezeichnung Panax für die Gattung leitet sich über das Lateinische vom Griechischen panax her und bedeutet so viel wie Allheilmittel.

Für Menschen mit Schizophrenie, kann Ginseng eine Hilfe sein, weil er die negativen Symptome mildern kann, wie Emotionslosigkeit und Antriebsschwäche. Aber auch auf die allgemeinen Symptome hat er eine Wirkung, wie Stress, Ängste und Depression. Zudem wirkt sich Ginseng positiv auf die kognitiven Funktionen aus, wie das Arbeitsgedächnis, das Denken und die Konzentration.

Zudem hilft Ginseng die Nebenwirkungen von Antipsychotika, wie Gehirnschrumpfung, Lebertoxizität, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht, Diabetes und Müdigkeit zu mildern.

Ginseng ist ein Adaptogen, ein Stärkungsmittel. Es gibt verschiedene Studien, die belegen, dass Ginseng die Nebennieren und das Nervensystem unterstützt und die geistige und körperliche Gesundheit fördert in dem er die körpereigene Abwehr gegen Stress und Krankheit steigert.

2. PFLANZE
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Ginseng wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 60 cm. Der „Wurzelstock“ besteht meist aus ein bis zwei Bündeln spindelförmiger oder zylindrischer Wurzeln. Die gesundheitlich wichtigen 30 Ginsenoiside, die die Pfanze in Korea, im Ursprungsland enthält, entstehen nach einer Zeit von 6 Jahren in der Wurzel.

3. REGION
Der asiatische Ginseng wurde vor über 1000 Jahren in den Regionen Mandschurei und China erforscht. Sie kommt heute hauptsächlich in Gebirgs- und Waldregionen im nördlichen Korea, im nordöstlichen China und im südöstlichen Sibirien vor. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen Länder wie die USA und Südkorea mit dem kommerziellen Anbau, um die weltweit steigende Nachfrage nach Ginseng zu befriedigen. Zur Gewinnung der Wurzeln als Basis für die Erzeugung von medizinisch-pharmazeutischen Produkten wird sie weltweit kultiviert.

4. WISSENSCHAFTLICHE STUDIEN
In einer kanadischen Studie von 2008 (1) hatten Patienten weniger negative Symptome – wie Motivationsmangel und eine starke Verringerung des emotionalen Ausdrucks, bekannt als „flacher Affekt“ –, wenn sie Panax Ginseng statt eines Placebo einnahmen. Laut der kanadischen Forscher trifft Panax-Ginseng einige der gleichen Ziele im Gehirn wie Medikamente, die entwickelt werden, um sowohl negative als auch positive Symptome von Schizophrenie zu behandeln.

il_570xN.2641096452_fqso.jpg Sie untersuchten Panax Ginseng bei 42 Schizophreniepatienten , die trotz Behandlung mit antipsychotischen Medikamenten weiterhin unter negativen Symptomen litten. Die Patienten erhielten acht Wochen lang eine von zwei Dosen Panax Ginseng oder ein Placebo. Die Ergebnisse zeigten, dass Patienten bei Einnahme der höheren Ginseng-Dosis von 200 mg mit 50 % geringerer Wahrscheinlichkeit einen flachen Effekt (starke Verringerung des emotionalen Ausdrucks) hatten als bei Einnahme von Placebo. Die höhere Dosis reduzierte auch andere negative Symptome signifikant. So zeigten Patienten, die Ginseng erhielten, eine signifikante Verringerung des SANS-,(Negative Symptome), HAM-D (Depressionen), Gesamt-PANSS- und negativen PANSS-Werte. Unerwarteterweise setzte sich die Wirkung von Ginseng auf die Verringerung der Symptome fort, selbst wenn die Patienten auf Placebo umgestellt wurde. Panax Ginseng verstärkt also die Leistungsfähigkeit und den emotionalen Ausdruck und verringert die negativen Symptome und Depression.

Eine weitere Studie untersuchte die Wirkung von Ginseng auf kognitive Funktionen (2). Schizophrenie beeinträchtigt die kognitive Funktion und verursacht Gedächtnisstörungen. Insbesondere das Arbeitsgedächtnis – temporärer Speicher für Sprachverständnis, Lernen und Argumentation – ist bei Patienten mit Schizophrenie stark beeinträchtigt. Der Zweck dieser randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie bestand darin, ein standartisiertes amerikanisches Ginsengprodukt, HT1001, auf das Arbeitsgedächtnis bei Patienten mit Schizophrenie zu bewerten.

In einer 4-wöchigen Studie mit 64 Patienten mit stabiler Schizophrenie konnte unter Ginseng im Vergleich zu Placebo eine signifikante Verbesserung im visuellen Arbeitsgedächtnis nachgewiesen werden. Die zweimal tägliche Einnahme von 100 mg von HT1001 verbessert die Fähigkeit des Patienten, visuelle Informationen kurzfristig im Kopf zu behalten. Auch erkrankungsspezifische Beschwerden und medikamentenbedingten Nebenwirkungen verbesserten sich unter der Ginseng-Einnahme. Ginseng kann auch die Energie einer Person steigern.

Die Kombination von Ginkgo mit Ginseng hat in Studien zu einer verstärkten Freisetzung von Hirnbotenstoffen geführt, die für das Lern- und Erinnerungsvermögen zuständig sind. Dies wurde an 265 Probanden nachgewiesen, bei denen sich sowohl das Kurzzeit- als auch das Langzeitgedächtnis verbesserten.

5. WIRKUNGSWEISE
Ginsenoside, die wichtigsten bioaktiven Bestandteile der Amerikanischen Ginseng-Wurzel, unterstützen die Kognition, indem sie auf das cholinerge System einwirken. Die kognitive Symptome bei Schizophrenie werden durch eine Verringerung der Produktion des Neurotransmitters Acetylcholin und der daraus resultierenden reduzierten Nervenübertragung ausgeöst. Koreanischer Ginseng verbessert den Acetylcholinspiegel und verhindert die negativen Auswirkungen. Auf diese Weise unterstützt er die Gedächtnisbildung, den Erinnerungsabruf und die Konzentration.

Koreanischer Ginseng verbessert das Nervenwachstum und andere gehirnbezogene zellerhaltene Faktoren. Ginseng reguliert die Wachstumsstrukturen im Gehirn und verbessert auch die Fähigkeit des Gehirns, seinen Aufbau und seine Funktionen so zu verändern, dass es optimal auf neue äußerliche Einflüsse und Anforderungen reagieren kann. Dabei werden beispielsweise neue Verbindungen zwischen einzelnen Nervenzellen gebildet. Ginseng mindert damit den Zellabbau im Gehirn durch Antipsychotika. Ginseng enthält Ginsenoside, die den Zelltod bekämpfen.

6. ANTIPSYCHOTISCHE WIRKUNG

Negative Symptome:
Ginseng steigert die Fähigkeit Emotionen auszudrücken, erhöht die Motivation und den Antrieb und führt so zu einer Leistungssteigerung.

Allgemeine Symptome:
Er hilft, die hormonellen Veränderungen zu regulieren, die normalerweise durch Stress verursacht werden. Auf diese Weise bekämpft Koreanischer Roter Ginseng Stress, auch Depressionen und Angstzustände. Er regt die Produktion von Glückshormonen an, die das Wohlbefinden steigern.

Kognitive Symptome:
Panax Ginseng verbessert die Gedächtnisbildung, den Erinnerungsabruf und die Konzentration.

Verminderung der Nebenwirkungen von AP

1. Abau von Gehirnzellen
Ginseng verbessert das Nervenwachstum und andere zellerhaltende Faktoren im Gehirn. Er mindert so den von AP verursachten Zelltod im Gehirn.

2. Übergewicht
Ginseng kann die Gewichtsabnahme unterstützen bzw. die Gewichtszunahme verhindern, da ein Stoff im roten Ginseng – Ginsenosid Rg3 – die Zellen daran hindert, Fett einzulagern.(6)

3. Diabetes
Das Diabetesrisiko unter Antipsychotika ist stark erhöht. Diabetesinzidenz ist verdreifacht. (3)
Ginseng ist für seine Regulierung des Blutzucker- und Insulinspiegels bekannt. (5,6)

4. Leberschäden
AP werden über die Leber abgebaut, belasten diese und können zu Leberschäden führen. Ginseng bietet der Leber einen gewissen Schutz vor Vergiftungen und kann dem bereits geschädigten Organ helfen, sich schneller zu regenerieren. (9)

5. Risikofaktor für die Herz- Gesundheit
Patienten mit Schizophrenie haben eine verkürzte Lebenserwartung von 15-25 Jahren. Herzkrankheiten ist die Haupt-Todesursache dieser Patienten und Antipsychotika sind ein damit verbundener Faktor, da sie übergewichtig machen (7). Antidepressiva und andere Psychopharmaka werden mit einem fast doppelt so hohen Risiko für einen vorzeitigen Tod bei Herzpatienten in Verbindung gebracht. (8)

Durch Ginseng werden Herz, Kreislauf und Blutdruck positiv beeinflusst. Ginseng kann die Durchblutung des Herzmuskels fördern und den Blutdruck regulieren. Er wirkt insgesamt positiv auf das Herz-Kreislauf-System. Bestimmte Ginsenosiden können zu hohe Blutdruckwerte absenken, zu niedrige anheben. Des weiteren bewirkt Ginseng eine Verbesserung der Kontraktionskraft des Herzens. (9)

6. Müdigkeit und Antriebsarmut
AP blockieren Dopaminrezeptoren was auch zur Verstärkung von Antriebsschwäche, negativen und kognitiven Symptomen führt. Ginseng lindert bleierne Müdigkeit (Fatigue-Syndrom) und steigert den Antrieb und die Leistungsfähigkeit.

7. EFEKTSTÄRKE
Die Effektstärke von AP liegt im Durchschnitt bei ca. 10% Verbesserung meist der positiven Symptome in 6 Wochen. Insgesamt nur 25% der Patienten spüren eine Wirkung von AP gegenüber Plazebo. 18% davon minimal und 9% eine gute Besserung der psychotischen Symptome bei 6 Wochen Behandlungszeit. 75% haben keine Verbesserung , aber z.T. schwere Nebenwirkung durch AP. Wer eine subjektiv stärkere Verbesserung erfährt, muss bedenken, das eine Psychose episodischer Natur ist und daher in 1-3 Monaten sich von alleine abklingt.

Leider waren diese Studien (s.o.) für Ginseng nur in der Kurzfassung zugänglich, sodass die Verbesserungen der PANSS-Werte im Detail nicht einsehbar waren. Eine signifikante Verbesserung dieser Werte, ist alles was hier berichtet werden kann. Was bedeutet das es mindestens eine über 5% ige Verbesserung der negativen, allgemeinen und kognitiven Symptome in 8 Wochen gab. Das betrifft jedoch nur die psychotischen Symptome. Da eine Heilpflanze, insbesondere eine starke wie Ginseng, vielfältige positive Wirkungen auf den gesamten Organismus hat kann man davon ausgehen, das sich das Wohlbefinden, warauf es ja letztendlich an kommt, eine deutlich stärker bessern kann.

Zudem sind pflanzliche Wirkstoffe kombinierbar und können so in der Gesamtheit eine stärkere Wirkung entfalten und haben keine oder wenig Nebenwirkungen.

8. ALLGEMEINE WIRKUNG ginseng-seine-krafte-fur-ihren-organismus_9922b0a8bd82bfd5_rs.jpg
  • Verbesserung von Gedächtnis, Denken und Konzentration
  • wirkt antibakteriell und antiviral und stärkt das Immunsystems
  • Regulierung des Blutzuckerspiegels
  • Nervenstärkend
  • Herz und Leber stärkend
  • stimmungsaufhellend

9. ANWENDUNG ALLGEMEIN
  • Stress
  • Kognitiven Schwächen
  • Antriebsschwäche und bleierne Müdigkeit (Fatigue-Syndrom)
  • Depressionen
  • Schutz und Regeneration von Herz und Leber (Vergiftungen)
  • Diabetes
  • Übergewicht
  • Chronisch-entzündliche Erkrankungen
  • Erkältungen
  • Stärkt den gesamten Organismus
10. NEBENWIRKUNGEN
Ginseng-Präparate sind gering an Nebenwirkungen und machen sich nur bei einer Überdosis bemerkbar. Ginseng ist in China ein Lebensmittel z.B. gekocht in Suppen. Er ist eine sehr stark wirksame Heilpflanze, die dazu führen kann das weniger Medikamente benötigt werden, wie bei Diabetes. Bei chronischen Krankheiten ist die Einnahme daher besser mit dem Arzt abzusprechen. (5)

11. DOSIS UND DAUER
Ginseng ist eine sehr stark wirksame Heilpflanze. Es ist daher ratsam (z. B. vorerst über 12 Wochen lang) einen Test zu machen (5). Mit 200 mg (Extrakt) für 8 Wochen wurde in beiden oben genannten Studie positive Effekte auf die psychotischen Symptome erziehlt. Bei positiver Wirkung kann es auch über einen längeren Zeitraum (z. B. in zwei Drei-Monats-Kuren jährlich) und 2g (Diabetiskur) oder sogar dauerhaft genommen werden. Die Tagesdosis kann auch 1–2g oder Zubereitungen mit mindestens 15 mg Ginsenosiden betragen. In vielen Studien nahmen Probanden allerdings höhere Mengen ein (3–6 g). Es ist empfohlen Ginseng in der ersten Tageshälfte einzunehmen, da er wie Kaffee oder Tee eine anregende Wirkung hat.

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12. PRODUKTE UND EINKAUF

Es ist wichtig, dass Panax-Ginseng koreanisch ist und besser nicht durch amerikanischen und gar nicht durch sibirischen ersetzt werden sollte. Der amerikanische hat durch seine Anbaumethoden nur noch 15 statt ursprünglich 30 Ginsenoiside, wie der koreanische. In der Studie über die Verbesserung der Kognition, wurde der amerikanische eingesetzt und zeigte trotzdem Wirkung. In den USA ist Ginseng das 5 häufigste Nahrungsergänzungsmittel. Der sibirische Ginseng, oder auch Taiga-Wurzel genannt, ist eine komplett andere Pflanze, sie heißt nur Sibirischer Ginseng. Es gibt weißen und roten Ginseng. Ich würde zu weißem tendieren, aber es gibt kein „besser“. Ein günstiges Produkt zum Einstieg und Test gibt es von Doppelherz für 5€. Wer ernste Schwierigkeiten hat, mit den oben genannten Symptomen oder Nebenwirkungen von AP hat, da ist eine höhere Dosis und auch höherwertige BIO Produkte aus der Apotheke zu empfehlen.

13. FAZIT
Ich war positiv überrascht, das sich die Eigenschaften von Ginseng so mit den Nebenwirkungen von Antipsychotika decken. Vermutlich liegt es daran, das er die selben Gehirnregionen beeinflusst wie AP, wie die kanadische Studie herraus fand. Von daher würde ich sagen, ist Ginseng für einen Menschen mit Schizophrenie der AP nimmt ein wahrer Glückstreffer. 7 typische Nebenwirkungen von Antipsychotika können gemildert werden. Wie Zelltod im Gehirn, Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf, Leberschäden, Müdigkeit und Antriebsmangel.
Ginseng hilft bei negativen Symptomen, wie beim flachen Effekt (starke Verringerung des emotionalen Ausdrucks). Bei Allgemeinen Symptomen wirkt er bei Antriebsschwäche, Anspannung, Depressionen und Ängsten. Zudem verbessert Ginseng die kognitiven Fähigkeiten, wie Gedächnis und Konzentration.

14. HINWEIS ZUR ANWENDUNG

1. Pflanzliche Medikamente entfalten ihre volle Wirkung erst nach einiger Zeit. Eine erste Wirkung ist nach 2 -4 Wochen spürbar.
2. Eine Psychose dauert ca. 1-3 Monate. Die Anwendung von pflanzlichen Medikamenten sollte auf diesen Zeitraum begrenzt bleiben, bzw. nur für Phasen geschehen, wo es die Symptome erforderlich machen. Pflanzliche Medikamnete können auch als Sicherheit und Unterstützung beim Ausschleichen von AP genutzt werden. Bei der Vorbeugung und Behandlung von Nebenwirkungen von AP kann die Einnahme Kurweise für eine Zeit geschehen. Eine Dauereinnahme ist besser in der Apotheke zu erfragen, oder mit einem Arzt oder Heilpraktiker abzusprechen.
3. Pflanzliche Medikamente wirken nur auf der körperlichen Ebene, können daher die seelischen Ursachen nicht beheben, nur die Symptome lindern. Psychosen sind Ausdruck eines seelischen Ungleichgewichts und ein Signal der Psyche und können nur auf dieser Ebene geheilt werden. (s. Artikel 5 Ebenen der Heilung).

Ausgewertete Studien und Quellen:
1. Wirksamkeitsstudie von Panax Ginseng zur Verstärkung der Wirkung von Antipsychotika bei Schizophrenie, 2012 , Simon Chiu, Lawson Health Research Institute
2. Chen EYH, Hui CLM. HT1001, ein proprietärer nordamerikanischer Ginsengextrakt, verbessert das Arbeitsgedächtnis bei Schizophrenie: eine doppelblinde, placebokontrollierte Studie. Phytother Res . Dezember 2011; 26(8):1166-1172.
3. Song MY et al., Influence of Panax ginseng on obesity and gut microbiota in obese middle-aged Korean women, Journal of Ginseng Research, April 2014, (Einfluss von Ginseng auf Übergewicht und Darmflora bei Übergewichtigen koreanischen Frauen mittleren Alters)
4. https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Diabetesrisiko-unter-Antipsychotika-stark-erhoeht-307653.html
5. https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/nahrungsergaenzung/heilpflanzen/ginseng
6. Vuksan V et al., Korean red ginseng improves glucose and insulin regulation in well-controlled, type 2 diabetes: results of a randomized, double-blind, placebo-controlled study of efficacy and safety, Nutrition, metabolism, and cardiovascular diseases, Januar 2008, (Koreanischer roter Ginseng verbessert die Glucose- und Insulinregulation bei gut eingestellten Typ-2-Diabetikern: Ergebnisse einer randomisierten, doppelblinden placebo-kontrollierten Studie auf Sicherheit und Wirksamkeit)
7. https://arznei-news.de/antipsychotika-herzerkrankungen/
8. https://arznei-news.de/herzerkrankungen-angst-psychopharmaka-und-die-sterblichkeit/
9. https://www.faz.net/aktuell/sport/ernaehrung-ginseng-fakten-wo-wirkt-er-wie-139353.html
10.
https://www.gesundheitsinformation.de/medikamente-bei-schizophrenie.html
 
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