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SERIE 30 (1) : Pflanzliche Wirkstoffe und Heilpflanzen bei Psychosen und Schizophrenie. Nr. 1 - ASHWAGANDA

Well-known member
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Das ist doch alles Quatsch. Niemand merkt nen Unterschied zwischen 0,35 und 0,15mg Zyprexa.
0,35mg, das kannste locker nem Gesunden geben und der merkt keinen Unterschied weil das wirklich schon fast Homöopathie ist.
Da gibt's auch keinen entscheidenden Unterschied in den Symptomen die man hat bzw. man redet sich das nur ein weil man meinen will, da gäb's nachvollziehbare Gründe für. Ich mein letztlich hängt die Ausprägung der Symptome ja auch von der Tages-Form ab, und das ist viel maßgeblicher als irgend ein Mini-Unterschied der fast nicht vorhandenen Medikation.
Ich bin komplett symptomfrei.
 
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Ja, den Eindruck machst Du echt "durchgehend". ;-)
Du kennst mich doch gar nicht. Ich wurde jedenfalls noch nie von jemanden so stigmatisiert wie durch dich. Für dich ist hier jeder, der dir widerspricht im Wahn gefangen. Was ist dein Problem? Ist das deine Art zu argumentieren? Einfach zu schreiben: Du bist im Wahn. Lächerlich bist du.
Bist du in echt auch so, dass du Leute nicht ernst nimmst und dich über sie stellst, sobald du ne Diagnose von denen erfahren hast?
 
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Ne, wer auf solche Fisematenten wie 0,35mg Zyprexa abfährt ist einfach nicht in der Realität.
Ich denk mal Du merkst gar nicht was dir fehlt weil das Wesentliche wirklich fehlt und nicht vorstellbar ist.
Nicht, dass ich wirklich einen Hals auf dich hätte, aber das wäre echt nicht mein Ding, mit so ner Situation umzugehen.
 
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Ich fahre nicht darauf ab. Ich habe niemanden empfohlen so geringe Mengen zu nehmen. Ich kann auch nicht mit 100%tiger Überzeugung begründen weshalb ich mit 0,35mg keine Symptome habe, jedoch bei 0 nicht mehr schlafen kann und die Symptome wieder kommen. Ich habe nur Vermutungen und die leite ich mir aus den Medikamentenwirkungen ab. Bestätigt habe ich diese durch Psychologin und Psychiaterin bekommen. Aber was wissen die schon. Sind halt keine Menschen mit wissenschaftlichen Hintergrund wie du.

Den Rest von deinem Geschreibsel verstehe ich nicht. Was meinst du damit, dass mir das Wesentliche fehlt? Was meinst du mit keinen Hals auf mich haben. Welcher Situation? HÄÄÄ xD
 
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Ne, ich hab ja auch nicht gesagt, dass Du deine Vorgehenssweise so regelrecht an andere "verkaufen" willst wie Maggi das macht. Aber wenn Du schon Unterschiede in so geringen Dosen erkennen kannst, dann muss das eher irrational sein. Und wenn Du sowas zurechtspinnst musst dir ja ein essentieller Teil Realtitäts-Bezug fehlen, und das ist ja nicht nur ne gedankliche Sache, sondern auch was emotionales, was die Einstellungen zu bestimmten Situationen prägt.
 
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Entweder das, oder aber geringe Dosen an Medikamenten machen einen Unterschied.

Vor meiner Psychose habe ich noch gekifft. Selbst wenn ich nur 0,02g Cannabis und weniger in eine Tüte gepackt habe, dann habe ich was davon gemerkt. Um völlig high zu sein hat es aber 0,4g pro Tüte gebraucht. Also selbst geringe Dosen machen einen Unterschied. Bei Cannabis ist das eh noch mal was anderes, weil überhaupt erst mal ein bestimmtes Level erreicht werden muss, damit man eine Wirkung wahr nimmt. Also noch mal anders wie beim Absetzen eines Antipsychotikums.

Anderes Beispiel: Wenn du in der Woche 2km joggen gehst, dann wirst du einen riesigen gesundheitlichen Vorteil gegenüber Leuten haben, die gar keinen Sport machen. Jemand der aber 90km die Woche läuft wird nicht 45mal so gut sein, wie der der nur 2km läuft. Der Unterschied wird safe nicht höher sein als maximal 100%, also das Doppelte. --> In der Höhe werden die Unterschiede immer geringer.

Das ist auf viele Dinge anwendbar. In der Folge macht es in meinen Augen mehr Sinn, dass 0,35mg Olanzapin, welche noch immer ca. 8% der Dopaminrezeptoren blockieren und darüber hinaus noch an anderen Rezeptoren andocken, wie Serotonin und Histamin, noch immer einen ausreichenden Einfluss auf das Hirn haben, um beim Absetzen Symptome auszulösen.


Woher nimmst du dir die Info raus, dass diese 8% keinen Unterschied mehr machen und alles nur aufgrund psychotischer Symptome kommt?

Falls du dem Englisch mächtig bist kannst du hier zahlreich Berichte lesen, die dieselben Symptome haben wie ich. Bilden die sich das alle ein oder was?
https://www.reddit.com/r/Psychosis/search/?q=withdrawal&restrict_sr=1&sr_nsfw=
 
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Jo, aber 20mg ist die größte, nicht die kleinste Tablette. Bei 2,5ern geht das nun mal bei keinem Hersteller von Olanzapin.
Die wollen das einfach nicht und haben dich vermutlich wirklich belogen oder verarscht.
Wenn jeder die Tabletten teilen würde, wäre das der halbe Umsatz und für die Hersteller ein Verlust.
Du musst darauf achten welche Halbwertszeit der Wirkstoff hat. Häufig haben Medikamente mit kleiner Halbwertszeit eine Retardform damit der Wirkstoff langsam im Magen oder Darm freigegeben wird.
Ich glaube Olanzapin ist nicht retardiert, da es wie Aripriprazol eine Höhe Halbwertszeit hat.
Bin am Handy und Grade im Urlaub, sonst würde ich das heraussuchen.
Seroquel gibt's glaube ich in beiden Formen. Morgens in Retardform und abends normal, weil es da dann verstärkt sediert (glaube ich ist logisch)
Risperdal ist auch häufig retardiert.

Insofern glaube ich haben die dir eine Standardantwort gegeben, weil die sich sonst vielleicht Probleme einhandeln, wenn bei dir etwas schief läuft und du das dann darauf zurückführtst.
Kann also viele Gründe haben, wenn man angelogen wird, bzw Halbwahrheiten.
Diese Wissenslücken die bei dir da dann entstehen fördern glaube ich daß wahnhaften dranbleiben. Da das verdünnen ja unpraktisch und sinnlos wäre, wenn du die Tablette auch bröckeln könntest.
Teils bekommt man von so Kontaktstellen auch Standardantworten, da dein Olanzapin ja retardiert sein könnte und es Arbeit machen würde da nachzuschauen. Meiner Meinung ist das auch ein Grund für die Erkrankung oder vielleicht auch die allgemeine Verblödung. Insofern müssen wir die geistige Lücken anderer füllen.
 
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Ne, wer auf solche Fisematenten wie 0,35mg Zyprexa abfährt ist einfach nicht in der Realität.
Ich denk mal Du merkst gar nicht was dir fehlt weil das Wesentliche wirklich fehlt und nicht vorstellbar ist.
Nicht, dass ich wirklich einen Hals auf dich hätte, aber das wäre echt nicht mein Ding, mit so ner Situation umzugehen.
Was möchtest du damit sagen. Drück dich bitte klar aus. Was meinst du mit "das Wesentliche" genau?
Wenn einem etwas beschäftigt mag das unter uns erkrankten wahnhaft sein, ich sehe das mittlerweile etwas lockerer und irren ist bekanntlich menschlich.

Mit welcher Situation müsstest du umgehen, meinst du vielleicht, wenn jeder unterdosiert in der Psychiatrie wäre dann entstände das reinste Chaos. So etwas habe ich bei einem Oberarzt Mal herausgehört.

Ich glaube man Schaft sich mit hohen Dosierungen auch Betroffene vom Hals, da man praktisch auf der selben Wellenlänge sein will und so etwas schnell als abnormal sieht, wenn jemand einfach von gewissen Normen abweicht, welche das geistige Fundament für andere Darstellen.
Da gab's mit dem Oberarzt Mal eine Diskussion / Streit eines Patienten wo der Arzt meinte das Neuroleptika genau das Gegenteil von Drogen sind.
 
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@Johann Hölzel ist halt einfach die Stimme der Pharma
Ja, sehe ich ähnlich. Er bringt uns auf den Boden der Realität zurück, bzw. der ganz normale Wahnsinn in den wir alle leben und funktionieren sollen.

Ich hab auch gelesen, das frühes Absetzen zu besseren verläufen führt, auch wenn man weitere Medikamente braucht.

Wenn man überdosiert ist, kann es ja sein das der Körper im Gegenzug mehr Dopaminrezeptoren bildet und genau das im Einzelfall zu höheren Dosierung oder gar fehlenden Wirkung führt
 
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@Johann Hölzel ist halt einfach die Stimme der Pharma
Er hat ja auch Psychose. Vielleicht hat er ja ein Studium in dem Bereich. Gibt auch Psychiater die während des Studiums erkranken.
Kann im Grunde jeden treffen.
Bei Johann sehe ich darin einen Schutzmechanismus, damit er vielleicht in keine Wahnvorstellung rutscht, versucht er keinen Wiederstand gegen Pharma und co zu leisten, denn dann würde vielleicht er wahnsinnig wenn er von diesem Mainstream abweicht und seine eigene Logik aufbaut, statt die schulische 1:1 zu übernehmen.
 
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Ich glaube ja an so etwas wie Telepathie und damit auch an Massenpsychologie. Etwa das Menschen sich wie ein Bienenstock um ihre Königin versammeln und diese auch bereit sind zu schüzen oder an ein geistiges Herdenverhalten, wo es aber einzelne geben muss die gegen den Wind ankommen.
Ich glaube wir müssen lernen mit Gegenwind umzugehen und diesen für uns selbst zu nutzen statt und daran abzuarbeiten oder zu streiten.

Wir betroffenen haben womöglich manchmal auch zuviel Macht, welche für uns selbst und andere schädlich aber ebenso nützlich sein kann. Von daher finde ich es gut das wir lernen mit Kritik umzugehen, welche womöglich vor allem auch aus den eigenen Reihen der Betroffenen kommt, wo Gesunde einfach etwas stabiles und schlüssige Argumente suchen, die etwa keinen Schaden anrichten, auch wenn man sich selbst und Andere belügen muss(Notlüge)

Vielleicht können wir uns hier gelegentlich auch Mal virtuell die Hand geben, anstatt uns aneinander abzuarbeiten.

Johann zeigt uns nur die traurige Realität auch wenn diese etwas verlogen und falsch ist, so liegt es ja an uns diesem Zwiespalt zu lösen. Vielleicht ist das auch der spirituelle Sinn von manch einer solchen Erkrankung und einen Sinn im Leben suchen wir ja alle, auch Gesunde.
Mir fehlte etwa der Sinn im Leben was mir die Erkrankung eben irgendwo gezeigt und beigebracht hat, dass es im Leben auf viel mehr als nur Arbeit und so ankommt.
 
TS
Patrick
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@K
Also, ich Kann Dir nur auch aus meiner Erfahrung sagen, das geringe Mengen einen Einfluss haben und auch damit noch weiter vorsichtig reduziert werden muss. Wie gesagt, die kleiste Einheit von Quetiapin waren 25mg, eine Minnitablette, ca. 5mm habe ich geviertelt. Und selbst das lutschen von für ein paar Sekunden, hatte gereicht damit ich besser schlafen konnte.

Wenn Du nach Absetzen, nach 8 Tagen Symptome bekommst, dann ist das kein Rückfall, denn Du hast wahrscheinlich Deinen Auslösen nicht bedient, ich vermute Kiffen? Es sind Absetzterscheinungen, also medikamentenbedingte Reaktionen. Die können auch eine Zeit bleiben. Du hast durch AP überschüssige Dopaminrezetoren gebildet, die sich erst langsam zurückbilden müssen. Die lassen Dich reizoffen sein und führen zu psychotischen Symptomen. Wenn Du da ließt bei Aderhold/ Weinmann Zitat:

"Antipsychotika sind hingegen Substanzen, die den Dopaminrezeptor nur hinter der Synapse hemmen und damit diese Anormalität nicht gezielt rückgängig machen können, sondern nur auf die Folgen einwirken. Leider führen sie dadurch auch oft zu einer Zunahme (upregulation) dieser blockierten Dopaminrezeptoren, denn eine vermehrte Anzahl ist bei unbehandelten Patienten mit erster Episode nicht, jedoch häufig später nach Behandlungen mit Antipsychotika nachzuweisen.

Hinzu kommt eine dosisabhängige Super-Sensibilisierung der Dopamin-Rezeptoren als Anpassung an den Eingriff durch Antipsychotika. Tierexperimentell kommt es zu einer Verdreifachung ! der Dopaminrezeptoren nach Gabe von Antipsychotika. Dadurch entsteht an diesen Rezeptoren eine erhöhte Empfindlichkeit für Dopamin. Die sogenannte Reizoffenheit.

Nicht sicher ist, ob diese negativen Hirnveränderungen bei jedem Behandelten und bei jeder Substanz gleich auftreten. Auch ist nicht sicher, wie lange sie nach dem Absetzen noch anhalten. Man geht aufgrund tierexperimenteller Daten von mehr als einem Jahr beim Menschen aus (Murray et al 2016), bis hin zu mehreren Jahren und potentiell auch von Irreversibilität (Chouinard et al 2008).

Damit besteht beim Absetzen von Antipsychotika eine erhöhte Rezeptorverfügbarkeit, und diese Supersensitivität kann Absetzphänomene (Absetzpsychosen) und ein erhöhtes Rückfallrisiko bedingen (Howes et al 2012)"


Also Deine Rezeptoren brauchen eine Zeit, bis sie sich wieder zurückbilden können. Ich würde daher alles sehr langsam machen und die AP teilen, teilen , teilen oder in Wasser auflösen. Es ist ja schon mal ein riesen Fortschritt, das Du mit ganzer Kraft versuchst von AP ganz weg auf 0 zu kommen.. Dein Gehirn hat nun , auch durchs Kiffen gewisse Strukturen gebildet, das sich psychotische Symptome zeigen.

Gut ist jetzt bei diesen Reaktionen, wie Schlaflosigkeit nicht AP zur Regulation zu wähen, sondern alles andere. Du hast mit Melantonin ja schon etwas gefunden was hilft, hatte ich auch so gelesen. Ich hatte beim letzten ausschleichen zum schlafen auch CBD, pflanzliche Schlaftabletten mit Melantonin, dazu noch Tryptophan, homöophatische Mittel. Es gäbe noch Hochdosen B-Vitamine (auch alle anderen Vitamine) um die Reizoffenheit zu senken und ich würde auch alle Heilpflanzen nehmen die einen guten Einfluss auf das Gehirn haben. Gingko und Ginseng. Auch ein Naturheilpraktiker kann helfen. Ich war 20 Jahre bei einem Freund.

Erdene köperliche Aktivitäten, Sport in der Natur wie Joggen, Naturspaziergänge, auch arbeiten mit Ton ist erdend. Gartenarbeit ist auch gut. Auch Yoga bringt dich in den Köper und harmonisiert energetische Blockaden.

Wenn Symtome trotzdem kommen, wann auch immer, wenn sie nicht bedrohlich sind , also keine Gedanken Dir oder anderen keinen Schaden zu zufügen, würde ich das versuchen ohne AP auszuhalten. In soziale Strukturen gehen die Dich halten, Prinzip Soteria. Ich war ehrenamtlich arbeiten im Seniorenheim. Auch Tagesklinik oder ein Treff wo psychisch belastete Menschen den Tag verbringen, kochen usw. Tiefere Energien, Menschen mit wenig Lebensenergie, sind auch erdend. Nur nirgendwo DIr AP andrehen lassen, sonst kommst Du aus der Medikamentenfalle nicht mehr raus. Wie schon gesagt, ich bin 16 Jahre ohne AP und Schübe sind ganz normal geworden. Auch gesunde Menschen haben Phasen, wo sie psychische Probleme haben.

Um Methoden zu wählen, wo Du Ursachen aufarbeiten kannst. Psychotherapie, Meditation, usw. da brauchst Du ein starke Grundenergie. Die bekommt man in dem man sich Hürden setzt, sich anstrengt und tut was man nicht möchte, wie arbeiten. Das macht einen stark. Oder mit schwierigen Menschen zusammen sein, für sie da sein, wie Demenzkranke, da kann man sehr viel über sich lernen und man ist gefordert und entwicklet auch Stärken. Oder eine Partnerschaft, wo es schwierig ist, ist auch sehr zu empfehlen. Da drinnen bleiben und an sich arbeiten.

Und mit dieser Stärke kann man dann nach innen gehen und da aufarbeiten und auch Schübe besser aushalten ohne AP..
 
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Danke für die Antwort @Patrick.

Ich glaube ich kenne den Auslöser. Ich hatte es oft bei Reduktionsschritten, dass ich um Tag 8 rum leichte psychotische Symptome hatte. Bei einem Reduktionsschritt dachte ich, die Leute im Einkaufsladen verfolgen mich. Bei nen anderen sind es die Autos gewesen die total laut wurden und Angst auslösten. Sowas ist häufiger passiert, jedoch immer in abgeschwächter Form.
Ich muss mich eigentlich immer für ca. 2 Wochen nach jedem Reduktionsschritt von der Umwelt isolieren, aufgrund der Nebenwirkungen.
Bei diesem letzten Schritt hatte ich das aber warum auch immer nicht gemacht. War fast jeden Tag beim Beachvolleyball und dann halt noch in einer fremden Stadt und noch auf nen Bauernhof. Ich denke, das war einfach zu viel.
Ich bin aber auch für andere Gründe offen. Ich denke zum Selbstschutz meines Egos ist das aber die gesündeste Begründung.

Ich habe seit Ausbruch meiner Psychose nicht ein mal mehr Drogen angefasst. Das einzige was ich noch nehme ist Alkohol, Nikotin und Koffein. Cannabis und so fasse ich nie wieder an.

Ich lasse mir viel mehr Zeit mit dem Reduzieren wie vor dem Rückfall. Bin seit 3-4 Monaten auf 0,35 und werde wohl erst Anfang Februar auf 0,15 gehen. Da bleib ich dann auch um die 3-4 Monate. Stresse mich da gar nicht mehr.

Ich setze schon mit der Wasserlösemethode ab, aber Danke trotzdem :D
 
TS
Patrick
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Ich glaube ich kenne den Auslöser.

Ich lasse mir viel mehr Zeit mit dem Reduzieren wie vor dem Rückfall. Bin seit 3-4 Monaten auf 0,35 und werde wohl erst Anfang Februar auf 0,15 gehen. Da bleib ich dann auch um die 3-4 Monate. Stresse mich da gar nicht mehr.

Ich setze schon mit der Wasserlösemethode ab, aber Danke trotzdem :D
Auslöser ist meist bei der ersten Psychose der echte Auslöser. Danach sind es Absetzsymptome auch wenn es sich fast geauso anfühlt. D.h. wenn es beim dirkten Absetzversuch Symptome gibt. Wenn man den ursprünglichen Auslöser wieder bedient, wie Drogen, dann wäre das eine echte Psychose,

Einen Absetzschritt über 50% , also von 35 auf 15 wäre mir wohl leicht riskant. Aber Du rechnest sicher mit der Rezeptorblockierung und hast da welchen Prozentsatz an Reduktion? Es heißt doch 10% im Monat?
 
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Auslöser ist meist bei der ersten Psychose der echte Auslöser. Danach sind es nur Absetzsymptome auch wenn es sich fast geauso anfühlt.
Was für ne Augenwischerei ...
Wenn das so wäre, dann wären die Leute wie sie Bleuler schon vor 100 Jahren beschrieb alle gesund geworden und das wäre damals schon nicht eine chronische Erkrankung gewesen.
 
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