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Selbst mordversuch durch überdosis von Olanzapin/jetzt inPhychiatrie Grünau (Berlin)

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04.08.2022
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Ich Grüße euch

ich muss mich an euch wenden da meine beste Freundin einen missglückten selbstmordversuch (11.07.2022) hinter sich hat.

Kurz zur ihren Lebenslauf:

geboren am 07.12.1987

- 2019-2022 Olanzapin 5mg
-2019 / 2020 Inder Psychiatrischer Behandlung Grünau / Berlin
  • 2021 wieder eine Phase aber diesmal schaffte Sie es ohne die Behandlung im Krankenhaus
  • Sie nahm dieses Olanzapin plötzlich unregelmäßig weil es ihr gut ging wie Sie immer sagte.
  • 2021- bis heute unregelmäßige Einnahme bis vor kurzen wo sie gar nichts mehr davon genommen hat.

- Seid ihren 12 Lebensjahr hat sie jedes Jahr eine Phase wo es ihr nicht gut geht. Was sie ohne Medikamente und Therapie gut überstanden hat.

-Anfang 2019 neuen Freund kennengelernt. Ihr Freund hatte Stress mit einer Rockergruppe wegen irgendwelchen Geschäften und wohnte ab 2019 bei ihr in der Wohnung mit der besten Freundin von ihn.

-Die beiden hatten ihr so eine Angst eingeredet das jedes Auto was vorbei fährt Leute drin sind die Sie holen würden. Sie soll aufpassen wenn Sie draußen an fremden Menschen vorbei läuft das die Sie nicht wegfangen und mit nehmen.

  • Klingelschild wurden angeblich mackiert mit ein X wurde meine Freundin gesagt das die bösen Leute das gemacht haben damit sie wissen wo Sie wohnt.
  • 2019 suchte Sie einen Psychiater auf und bekam gegen ihre Angststörung mit Anpassungsstörung ( Arztbericht/Diagnose) Olanzapin 5 mg verschrieben was Sie sehr gut vertragen hatte. Keine paranoiden Schizophrenien mehr
-2020 Geburt ihrer wunderschönen Tochter :)
-2019 - 2020 ist Sie dann zu ihren Freund nach Siethen / Ludwigsfelde ins Haus gezogen. Ihr Freund war so gut wie nie da . Er musste wegen seine Job andauernd nach Süd Deutschland. Sie musste sich die ganze zeit um das kleine Kind kümmern. Ich als bester Freund war jedes We bei ihr und habe ihr in jeder Situation geholfen.
-2020 Trennung von ihren Freund
- 2021 keine Einnahme mehr von Olanzapin
-2022 neuer Freund (totaler Spaßt) januar-April. Dann Trennung. Eigenartiger weise hatte Sie an der Trennung ordentlich zu tun.
-Angang Juni 2022 plötzlich sagte Sie ihr Phase kommt wieder . Sie höre plötzlich ab und zu Stimmer wenn Leute an ihr vorbei gingen und sie dachte diese reden über sie. Sie sagt immer zu mir wenn Autos vorbei fahren Marko jetzt kommen Sie und holen mich (Angst vor Autos) vor meinen Auto hat sie keine Angst.
Kurz ihre Symptome:
  • Alle reden über Sie
  • hört Kinderlache und schrei aus Entfernung und denkt immer ihre Tochter wird vergewaltigt ( das ist seid 3 Wochen neu dazu gekommen).Sie ruft dann zu den Leuten rüber lasst meine Tochter in ruhe ihr Fotzen :-(
Sobald ein Kind irgendwo lacht oder weint flippt sie total aus.
-alle Autofahren wollen Sie holen und aufschlitzen
- die Pfleger auf Station wollen sie holen und aufschlitzen die Organe entnehmen und wieder zunähen.
-Am 11.07.22 war ihr Selbstmordversuch. Sie lag dann 2 Tage im Künstlichen Koma und erwachte dann von alleine (keine Spätfolgen)
- ab 15.07.22 wurde Sie nach Grünau St Hedwigs Krankenhaus in die psychiatrische Abteilung verlegt.
-seid diesen Tage verschlechtern sich ihr Gemütszustände und ihr Angst und Paranoia werden immer mehr.
- sie bekommt absolut keine Medikamente gegen ihre Angst erst seid den 1 oder 2.08.22 bekommt sie abends irgendwas gegen ihre Anspannung und Angstgefühle (keine Ahnung was der Pfleger sagt mir das nicht)
Fragen :

warum wird sie nicht wieder auf dieses Olanzapin eingestellt? Sie war auf diesen Tabletten komplett ein normaler Mensch.
So ihr Ex freund hat vor Gericht ein Eilantrag für das Aufenhaltsbestimmungsrecht beantragt und möchte die Tochter aus den aktuellen Kindergarten zu sich in den Kindergarten hole beantragt. Wir haben uns einen Anwalt dafür genommen ( ihr Papa zahlt diesen)

Sie ist extra wegen ihrer Tochter in eine größere Wohnung gezogen und hat ein wunderschönes Kinderzimmer eingerichtet. sie hat sich seit der Geburt so liebevoll um die Tochter gekümmert was ich auch bezeugen kann da ich fast täglich bei ihr gewesen bin. wenn ihr die Tochter weggenommen würde weiß ich nicht wie sie darauf reagiert ( eventueller 2 versuch von Selbstmord oder so)
- ich bin absolut hilflos und habe auch Angst das das Sorgerecht ihr genommen wird. Ich hoffe ich konnte es ein wenig erklären
ich bin der beste Freund von ihr und kenne Sie seid 10 Jahren und so schlimm wie jetzt war es noch nie.
mir geht es auch um die Tochter was nun Gerichtlich alles passieren kann. Sie sagt immer na wenn ich geheilt bin kommt Lina wieder zu ihr. Ich kann ihr nicht sagen ob das passiert oder nicht.

Lieben Gruß

Marko


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Wenns wirklich so schlimm ist, wird Sie per Gerichtsbeschluss zwangsmedikamentiert. Bei mir dauerte es 7 Tage, bis es soweit war, da gibt es wohl irgendwie ne Frist. Ansonsten liegt es an ihr sich die Medikamente zu besorgen, in dem Sie in Arztgesprächen Ihre Symptome beschreibt. Wenn Sie bereits gute Erfahrungen mit Olanzapin gemacht hat, kann Sie das ebenfalls in der Visite thematisieren, es gibt aber auch Dutzende Alternativen. Für Angehörige gibt es im Regelfall viele Informationen und/oder Seminare für Psychoedukation, Verhaltensweisen etc. meistens auch von den Kliniken selbst. Vielleicht kannst du dort etwas Trost für deine Hilflosigkeit finden. LG
 
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Mir gings ähnlich, das mit dem x hat mich mitgenommen, man muss aber verstehen, dass man nicht alleine ist. Ich bin z.B. in einer Wohnung aufgewachsen, und die Nachbarn hören halt schon mehr als man denkt, was heissen soll das es eben auch Spassvögel gibt (normal...) die eben einen Spass mit der Kranken machten.

Zur Tablettenüberdosis und beleidigung.

Bevor ich "Krank war". Ich wuchs bei meinen Eltern auf aber schon seit Kindheit wollte ich dort weg, ich zog 2 Jahre alleine um. Musste dann wieder zurück zu meinen Eltern in die Wohnung ca. 4 Wochen später war ich in der Psychatrie.

Nach dem Aufenthalt musste ich wieder zu meinen Eltern ziehen. Ich wurde dort nur agresiev. Eines Tages hatte ich keinen Bock mehr und nahm ca 6 Tabletten von Olanzapin. Wobei ich eine sehr geringe Tablettendosis hatte, ca 2 gramm je Tablette, es gibt aber Dosen bis 20 Gramm als einstieg....
Hat jetzt auch nicht geschadet, ich war nur in so einer Art schlaf, wobei meine Mutter (ich bekam das noch mit) "zufällig" in mein Zimmer kam und mich wachklopfte wie in so einer Fernsehserie.....

Also ob ich jemals mehr genommen hätte ... oder ob meine Eltern eine Art Szene inzenierten sei mal dahin gestellt... Ich mein woher soll Sie gesehen habe das ich mehrere Tabletten nahm etc.

Vielleicht zuviel TV geschaut.


Ich komm einfach nicht damit zurecht unter deren Joch zu stehen.

Sterben kann man nicht direkt dran (vorsichtig ausgedrückt)...

Wobei die Stadt in der ich wohnte die Bürger eh verarscht, z.B. brauchen die Kranke um in ein anderes Milieu zu kommen, oder inzenieren Diebstähle oder zwingen Menschen zu Klauen, nur damit was los ist.

Von dem her wird dort wahrscheinlich, wenn man es auf das Leben rechnet unrecht als Lebensform gelebt, wie bei Behinderten die Feuerwehr spielen...

Fakt ist, die Kranke Zeit ist kein gewinn, Da müssen so spekulanten am Werk sein, wenn 50 % der Bürger weniger Arbeiten bleibt mehr Rentenkasse etc....


Also irgendwelche Stusser und so schätz ich auch das Umfeld bei meinen Eltern ein, die nur wie Sklaven arbeiten und sich Krank schuften ohne jemals finanziellen gewinn aus der Arbeit zu ziehen.

Du solltest ihr keine Angst machen und einen Anwalt zu Rate ziehen eventuell geht da was nicht mit Recht zu gange.

Diese Zwangseinweisung gibt es laut Recht nicht. Ebenso die Diagnose Psychose, (da keine Ursache exestiert etc...)
Sieht und weis niemand, mach ihr keine Angst und glaube Ihr einfach die wird bestimmt mehr wissen und verstehen als manch anderer.

Es gibt auch so anzeige Nachbarn etc....

Das Ist didaktisch und dass meine ich, nicht unbegründet.
 
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@marko 81
hoffentlich geht es ihr mittlerweile etwas besser. Das mit Sorgerecht ist schwierig, falls sie das verliert, aber vielleicht sollte sie erstmal selbst wieder möglichst gesund werden und dann wird das alles wieder.
In der Klinik bekommt man manchmal auch stärkere Medikamente, also das wird häufig noch verändert bevor man nach Hause kommt.
Olanzapin zählt zu den am wirkungsvollsten atypischen Neuroleptika, kann aber sehr dick machen und es besteht ein gewisses Risiko, dass man an Diabetes erkrankt.
Da sie ja bereits einen Suizidversuch hatte, würde ich eher empfehlen, da mal etwas zu verändern, statt den gleichen Weg einzuschlagen, weil sie sich mit den Medikamenten ja gut fühlen muss und die Außenwirkung dabei nur ein Aspekt von vielen ist.

Hier im Forum kann ich die Medikamente-Empfehlung ihr nahelegen mal zu probieren, wobei das eher ambulant nach der Klinik sich anbietet da umzustellen. Aripiprazol wäre da das Neuroleptikum, was an sich verträglicher als Olanzapin ist und auch bei Stimmen recht sehr gut wirken soll. Die Empfehlung selbst ist eine Kombination aus Aripiprazol und speziellen Antidepressiva, womit man die Negativsymptome der Erkrankung deutlich mildern kann und an sich nur wenig Neuroleptika benötigt.
Aripiprazol wäre da die Grundlage. Vielleicht hat sie die Möglichkeit, dass ja in der Klinik mal zu probieren, den Rest von der Umstellung kann man auch ambulant machen, wenn ihr Psychiater sie dabei unterstützt.
 
TS
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ich grüße euch

ja sie wird seid ca 5 tagen auf Olanzapin eingestellt (2,5 mg).
es geht ihr von Tag zu Tag besser Sie hört keine stimmen mehr und auch sonst nichts mehr. aber sie ist trotzdem irgendwie noch anders ( steht neben sich)zeigt kaum Gefühle oder lacht oder weint. Die Anwältin sagte auch das Besuchsrecht und Sorgerecht wird ihr auf kein Fall weggenommen nur das Aufenhaltsbestimmungsrecht ist dann vor Gericht am klären. Sie darf morgen das 1 mal seid 4 Wochen für 6 stunden die Klinik verlassen und zu sich nach hause gehen (ich bin dabei ).ich habe nur Angst das wenn sie das Kinderzimmer sieht von ihrer Tochter das da irgendwas im Kopf ausgelöst wird was sich negativ auf sie auswirken kann. Ich bin ja froh das es ihr besser geht nur macht ihr ex stress wegen der Tochter. Er will ne Arztgespräch haben und erst dann erlaubt er ihr ihre Tochter zu sehen. Das letzte mal vor knapp 3,5 Wochen. Er versucht informationen zu sammeln und dann gleich im Anschluss zum Anwalt zu rennen um ihr die Tochter wegzunehmen. Es gibt eine Ärztliche Schweigepflicht und das ist gut so. Mir ist wichtig das sie auch ausserhalb der Klinik wieder klarkommt wie damals mit Olanzapin 5 mg. Vielen Dank erst einmal für eure Hilfe. mfg marko
 
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@marko 81
Diese Neuroleptika sind ein zweischneidiges Schwert. Die Positivsymptome wie Stimmen können gut behandelt werden, aber sonst lösen diese, wenn man Pech hat eine starke Antriebsarmut aus, was zu den Negativsymptomen gehört, die sich nur schwer von den Nebenwirkungen abgrenzen lassen.
Ich bin auch ungefähr in dem Alter deiner Freundin, bin jetzt 35 und hab einiges durchgemacht, ich hab viel ausprobiert bis ich etwas gefunden habe, was mir wirklich geholfen hat.
Ob sie für ihre Tochter in dieser Situation sorgen kann, ist schwierig. Für mich klingt da durch das sie eventuell für die Tochter eine Gefahr darstellt, auch wegen dieses Suizidrisikos und weil bei so einer Erkrankung auch Stimmungsschwankungen auftreten können, grade beim Absetzen.
Wenn ihr Vater für die Tochter sorgen kann und selbst keine Probleme hat, dann wäre das zumindest eine vorübergehende Lösung bis es ihr entsprechend besser geht, was ja derzeit anscheinend noch schwierig ist.
Es bedeutet ja auch Stress ein Kind großzuziehen und sie sollte eben auch schauen, dass sie gesundheitlich auf einen grünen Zweig kommt, was man allein mit Olanzapin auch nur begrenzt hinbekommt.

Die Medikamente-Empfehlung von mir wäre womöglich auf längere Sicht besser, grade auch weil sie ja bereits Olanzapin hatte und es schon bis zum Suizid sich entwickelt hat. Jetzt, wenn sie das Gleiche nimmt, dann ist die Gefahr eben auch da, dass sie wieder in die gleiche Situation kommt, diese absetzt oder wieder in dieselben Muster rutscht.
Aripiprazol ist zumindest kein schlechter Wirkstoff, der auch bei Stimmenhörern sehr gut wirken soll. Allein das könnte vielleicht die Situation schon verbessern.
Letztendlich muss man durch Herumprobieren manchmal selbst herausfinden, was für einen gerade am besten ist. Ärzte probieren da häufig auch durch und bleiben bei dem, was am annehmbarsten erscheint.
Die Empfehlung beinhaltet eben spezielle Antidepressiva wie Bupropion und Citalopram, was die Situation deutlich verbessern kann. Bupropion wird auch bei der Nikotinentwöhnung eingesetzt und kann bei Unruhe und Stimmungsschwankungen zusätzlich helfen, aber reduziert auch die quälenden Negativsymptome.
Hätte ich damals das so weitergemacht und nur Neuroleptika eingenommen, dann wäre ich nie auf einen grünen Zweig gekommen, selbst das Aripiprazol, was ein etwas moderneres NL ist unterdrückt normal nur die Symptomatik, also wenn man längerfristig gesund werden möchte, dann sind spezielle Antidepressiva wie Bupropion schon wichtig und nützlich.

Was die Psychiatrie und Behandlung angeht ist es eben so, dass man da auch nichts geschenkt bekommt, als Betroffene/r muss man sehen, wo man bleibt und in dieser Situation ist es nochmal schwieriger gute Medikamente zu finden, weil vieles da eben auf Profitmaximierung der Pharmahersteller herausläuft, für die auch ein schlechter Verlauf profitabel ist.
 
TS
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grüße euch

Sie war ja am Sa ausserhalb der Klinik und ich muss sagen sie hat sich benommen wie immer (gute laune, lebensmut, viel gelacht usw)wie gesagt die phychosen sind erst dann aufgetreten wo sie das olanzapin gar nicht mehr genommen hat. Mich brennt die ganze zeit eine Frage. wenn Sie entlassen wird was könnte da in ihrer beurteilung/diagnose drinne stehen?

Da sie jetzt 2x vorher schon in dieser Klinik gewesen ist (diagnose angststörung/anpassungschwierigkeiten) was ist diesmal ?Der Selbstmordversuch ist ja ne klasse für sich sag ich mal. Ich bin so froh das es ihr wirklich wieder gut geht. es ist so schön zu sehen wenn die beste freundin wieder am lachen ist. wir spielen sehr oft Tischtennis und speedminton auf den Klinik gelände
 
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Mit Selbstmordversuchen ist echt nicht zu spaßen. Hatte leider auch schon Fälle in meinem Bekanntenkreis und weiß daher wie man sich da als ,,Angehöriger" fühlt. Ich wünsche deiner Freundin daher wirklich alles gute und ich hoffe einfach nur, dass sie ihre Probleme in den Griff bekommt. Denkt daran es gibt nichts wichtigeres als die Gesundheit. Dafür lohnt es sich meiner Meinung nach zu kämpfen.
 
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TS
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guten abend. ALSO SIE IST SEID DIENSTAG WIEDER DRAUSSEN .es geht ihr ganz gut aber sie merkt immer noch das alle menschen sie beobachten und deswegen hat sie heute von ihren psychiater 5 mg dosierungen (olanzapin) bekommen. Sie sagt selber weg ist das alles noch nicht wirklich. damals hatte sie 7,5 mg genommen und da war echt alles entspannt. na ich werde weiter berichten
 
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es geht ihr ganz gut aber sie merkt immer noch das alle menschen sie beobachten und deswegen hat sie heute von ihren psychiater 5 mg dosierungen (olanzapin) bekommen. Sie sagt selber weg ist das alles noch nicht wirklich. damals hatte sie 7,5 mg genommen und da war echt alles entspann
Vielleicht sollte sie über eine grundsätzliche Medikamenteumstellung nachdenken. Aripiprazol ist ein sehr gutes Medikament was auch Antidepressiv gut wirksam ist. Ein Suizidversuch ist ja schon eine ernsthafte Hausnummer.
Also bitte keinen blinden Absetzversuch ihr erlauben und lieber die Wirkstoffe erstmal tauschen. Das kann ihr auch Hoffnung geben, wenn sie sich dann besser fühlt. Später kann man mit Aripiprazol auch der Empfehlung hier mit den zusätzlichen Antidepressiva folgen, was die Situation nochmal viel erleichtern kann.
Ich hatte das Olanzapin auch schon und fühlte mich innerlich sehr leer damit, also ich empfand das wirklich bedrückend, aber vielleicht ist das nur Anfangs oder waren Wechselwirkungen. Zudem macht das Medikament sehr dick, was auch am Selbstwert kratzen kann. Aripiprazol kann akut sehr wirkungsvoll sein, selbst wenn es kein optimales Neuroleptikum gibt und alle ihre Vor- und Nachteile haben, es ist eines der modernsten Antipsychotika und sehr Nebenwirkungsarm.
Für so eine einfache Umstellung kann man normal mit dem behandelnden Psychiater reden, also das sollte kein Problem sein und wenn es nichts für sie ist, dann kann sie ja auch wieder auf Olanzapin zurückgehen.
 
TS
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so ich grüße euch . Also meine beste Freundin ist ja seid einigen Wochen wieder unter der Zivilisation.

Es geht ihr echt gut sie wurde von 2,5 mg auf 5 mg eingestellt und es gibt keine stimmen mehr.

Sie genießt ihr leben .Sie hat einen Psychologen gefunden und auch schon das 3 Gespräch gehabt und sie meint es tut ihr gut darüber zu reden.

Eine frage brennt mich aber total. Sie hat immer so im Mai oder Juni ihr besagte Phase (damals ohne Medikamente oder mit Unterbrechung).

Da sie ja jetzt dieses Olanzapin bekommt kann ich davon ausgehen das ihre nächste Phase schwächer ist oder halt gar nicht mehr kommt?

ich bin so froh das dieses Medikament ihr so gut hilft.

LG Marko
 
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