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Empfehlung

Mutter / Sohn (Hilfe)

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Nachdem ich dem Arzt von den Kameras überall in Berlin erzählte, die ja alle existieren, erstellte er die Diagnose "Schizophrenie > Verfolgungswahn". Ist lächerlich aber deswegen würde ich 3 Monate weggesperrt. Des Geldes wegen, daß die Ärzte dabei verdienen, nehme ich an.
Wegen der Aufklärung bin ich auch hier. Nur, falls sich irgend einer für krank halten sollte.
Ich habe mich auch hier angemeldet wegen Aufklärung. Ich bin Mutter dessen volljähriges Kind plötzlich aus der Schule herausgeholt wurde mit Polizeieinsatz und zwangseingewiesen wurde mit "" paranoide Schizophrenie oder Psychose akustische beängstigende Halluzinationen oder Wahnvorstellungen, er wäre durch seine Krankheit verkehrsgefährdet und desorientiert und muss geschlossen untergebracht werden, gleichzeitig wurde ihm ein Betreuer verordnet"" . Er wusste gar nicht was da passiert mit ihm. In der Klinik sagte er er habe nichts, es wurde ihm aber trotzdem Aripiprazol gegeben.......Nebenwirkungen sind extrem.
Danach Neuroleptika Cocktails die man laut Liste nicht kombinieren soll....Aripiprazol 30 mg und Risperidon 8 mg...er bekam Parkinsonsymptome, konnte seinen Arm nicht mehr bewegen, ihm ging es sehr schlecht, dann Akineton 4 mg dazu Mirtazapin 30 mg und Tavor 3 mg, alles durcheinander...es ging ihm garnicht gut ...dazu zu allen Neuroleptikas hat er Clozapin 3x am Tag eine halbe Tablette... er möchte nach Hause und hällt es kaum noch aus mit den vielen Medikamenten.
 
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@Manu1
Naja das ist heftig, dass er so viel bekommt und zumindest keine Dauerlösung. Das Aripiprazol(Abilify) hat bei mir schon bei 5mg eine gute Akutwirkung gehabt. Klar am Anfang, wenn die Erkrankung ausbricht, braucht man etwas mehr, aber sonnst sollte man möglichst nur ein Neuroleptikum einnehmen, also für zu Hause würde ich das Aripiprazol empfehlen.
Clozapin und Risperidon haben mehr Nebenwirkungen, da würde ich eher davon abraten so etwas für längere Zeit einzunehmen.

In der Klinik ist das zum Teil üblich, dass man viel bekommt, aber das ist schon wirklich sehr viel.

In der Klinik können auch Akutmedikamente wie Haldol oder Fluanxol eine gute Wirksamkeit haben, wenn eben Atypische (Clozapin, Risperidon, Aripiprazol) zu schwach sind. Aripiprazol ist zwar sehr modern, aber trotzdem ein hochwirksames Medikament, das allein sollte als Erhaltungsmedikament ausreichend sein und das kann schon bei Dosierungen um die 5-15mg völlig ausreichend wirken.
 
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Am Anfang, wenn der Dopaminspiegel durch die Erkrankung über Jahre hinweg deutlich verändert ist, da bekommt man im Akutfall klar die ersten 1-2 Wochen relativ hohe Dosierungen, dann aber sollte das auf ein Neuroleptikum (Monotherapie) umgestellt werden.
Später würde ich die Empfehlung hier im Forum nahelegen, was eine Monotherapie(1 Neuroleptikum) mit zwei-drei stabilisierenden Antidepressiva ist. Das ist etwas Anderes und deutlich angenehmer als das Übliche:
https://schizophrenie-forum.com/psychose/beitraege/medikamente-empfehlung-fuer-psychose.569/
 
TS
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Es ist so das er Anfang 2021 einen Alkoholentzug hatte. Er hatte Dummheiten gemacht mit Freunden in alkoholisiertem Zustand. Danach Bewährung, Alkoholfrei halten, Bewährungshelfer, Entzug , die Entzugsklinik meinte Verdacht auf drogeninduzierte Psychose. Sommer Ausbildungsbeginn...bei einer Anhörung bei Gericht Eingang Kontrolle, Tabakbeutel untersucht worden, 0,5 gr Gras drinnen von einer Freundin.... Richter kündigt Bewährungswiderruf an, will erneute Anhörung ...BwH redet meinem Sohn ein das er jetzt ins Gefängnis müsse..neue Anhörung, Richter verkündet definitiv Bewährungswiederuf....nach Anhörung kam eine Frau auf meinen Sohn zu die Gutachterin war welche mein Sohn noch nie gesehen hatte , reden auf meinen Sohn ein das sie das Gutachten so schreiben werde das mein Sohn statt Gefängnis eine Therapie machen könne, also eine Alkoholentziehung und danach Langzeitentwöhnung. Das kam dann dabei heraus.....Zwangseinweisung 14 Tage später und dazu einen Betreuer. Ich habe der Klinik geschrieben und aufgeklärt, diese meinten sie müssen sich an das Gutachten vom Gericht halten. Mein Sohn hat ein neues Gutachten bei Gericht beantragt, das wurde zuerst schriftlich genehmigt...dann aber nicht durchgeführt. Und nun wird er mit Neuroleptika sediert und hat von diesen extreme Nebenwirkungen. Wegen dieses Betreuers kann ich überhaupt nichts machen. Seit 4 Tagen dieses Clozapin, seit 2 Tagen Schnupfen und Halsschmerzen.
 
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Am Anfang, wenn der Dopaminspiegel durch die Erkrankung über Jahre hinweg deutlich verändert ist, da bekommt man im Akutfall klar die ersten 1-2 Wochen relativ hohe Dosierungen, dann aber sollte das auf ein Neuroleptikum (Monotherapie) umgestellt werden.
Später würde ich die Empfehlung hier im Forum nahelegen, was eine Monotherapie(1 Neuroleptikum) mit zwei-drei stabilisierenden Antidepressiva ist. Das ist etwas Anderes und deutlich angenehmer als das Übliche:
https://schizophrenie-forum.com/psychose/beitraege/medikamente-empfehlung-fuer-psychose.569/
Danke für die Info der Medikamente.
Er war in Ausbildung und bei Abholung in der Berufsschule, vorher im Urlaub mit Freunden, er hat Schlafapnoe und Schlafstörungen, ev auch Stoffwechselstörung. Mir als Mutter müsste aufgefallen sein wenn mein Sohn eine paranoide Schizophrenie hätte und Wahnvorstellungen. Sein Problem war ab und zu Alkohol.
 
TS
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Durch Aripripazo schon 3 Monatelang 30 mg und dann noch Risperidon zusammen bekam er Bewegungsstörungen. Gleich darauf Akineton weil es ihm schlecht ging, er fühle sich auf einmal wie in einem anderen Körper, Oberbauch Schmerzen, Schwindel , komische Gefühle( so hat er es beschrieben) . dieses Akineton ist ja ein Antiparkinsonmittel.
Dann bekam er noch dazu Clozapin , das wird erst angewendet, wenn andere Medikamente nicht wirken oder nicht vertragen werden, sowie bei Psychosen im Verlauf eines Morbus Parkinson, wenn die Standardtherapie versagt.
Das bedeutet doch meiner Meinung nach das bei ihm logischerweise nur die Nebenwirkungen wirken und man durch die Kombi Ari und Risperidon sowas wie ""Behandlungskonzept der neuroleptischen Schwelle"" und des damit verbunden Rahmen für die Dosierung absichtlich geschaffen hat ..nämlich diese Parkinsonsymptome hervorrufen ...um dann dieses Clozapin verwenden zu können.
 
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Naja ich würde bezüglich der "Neuroleptischen Schwelle" im Akutfall eher zu Haldol oder Fluanxol greifen, statt mehrere Atypische an den maximalen Dosisgrenzen einzunehmen.
An sich war bei mir Risperidon und Xeplion im Akutfall auch zu schwach, ich wurde dann verlegt auf die Geschlossene und mit Fluanxol behandelt, was ich sogar etwas angenehmer empfand und was vor allem schnell gewirkt hat. Bei diesen typischen Nls und so hatte ich auch Akineton zusätzlich, was in der Klinik eben üblich ist.

Gut, die Ärzte werden schon wissen, was sie da machen. Anfang kann es eben schon grade bei der Erstbehandlung etwas unangenehm sein.

Langfristig ist aber das Ziel möglichst mit einem gut verträglichen Neuroleptikum in möglichst kleiner Dosis auszukommen. Da eignet sich Aripiprazol gut, weil es gut verträglich ist.

Clozapin wird normal nur bei therapieresistenten Psychosen eingesetzt.

Meiner Meinung nach ist das mit den 30mg Aripiprazol viel zu viel. Es gibt auch solche abstrakten Nebenwirkungen, dass man eben auch von den Medikamenten selbst Symptome bekommen kann. 30mg ist das absolute Maximum des Aripiprazols. Bei mir haben im Vergleich 5mg auch ambulant im Akutfall ausreichend Wirkung gehabt.

Eventuell mal einen Termin bei einem anderen Psychiater machen lassen, der sich seine Medikamenteeinstellung und alles unabhängig davon nochmal anschaut.
 
TS
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Ich habe gegoogelt das bei Ari ab 15 mg die Wirkung nicht mehr erhöht. Ich google alles was er mir erzählt.
Er kam nach dieser Zwangseinweisung auf Grund dieses "falschen" Gutachtens in die Geschlossene. Er sagte er habe keine solchen Symptome. Die Nebenwirkungen hat man dort ja nur erzeugt, schlafen konnte er trotzdem nicht. Dort eingesperrt war er traurig, "Diagnose" Depressionen ,bekam Setralin , Ari immer höher bis 20 mg und Melatonin und Levomepromazin, Pipamperon und Mirtzapin, weil er müde und kaputt war bekam er Setralin 100 mg.

Da diese Klinik quasi quasi wie ein Entzug angesehen war kam er in die sogenannte geplante Langzeittherapie. Man sagte ihm und auch mir es wäre sonst nirgends ein Platz frei in ganz Deutschland und das diese Therapie von der Rentenversicherung übernommen werde. Er solle mit dem Zug dorthin fahren.
In dieser Klinik wurde er sofort geimpft und bekam Ari 30 mg und seit dieser Klinik geht es ihm schlechter und schlechter.
Wie oben geschrieben diese vielen Neuroleptika gleichzeitig. Danach noch die Boosterimpfung.
Was ich auch seltsam finde ist, ich dachte er werde von Psychologen betreut, aber diese Frau ist studierte Humanmedizinerin und arbeitet als Assistenzärztin im Bereich der Psychiatrie und Physiotherapie, macht vll Promotion bzw Forschung.
Und eben weil NUR DIESE REHA einen Platz frei hatte ( angeblich in ganz Deutschland) und eben von der Rentenversicherung bezahlt, kommt mir das ganze seltsam vor.
Weil die Klinik, unter Federführung der Deutschen Rentenversicherung....Forschungen und Studien an Patienten! Da gibt`s Milliarden an Fördergelder!
und , da gehts mal richtig um Geld! Das ist eine Investment Firma und die Investoren wollen was verdienen.
Da kann doch was nicht stimmen.
 
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Mein Sohn hatte zuhause noch nie einen Akutfall.
So werden die Symptome beschrieben, Das ist mein Sohn nicht.
https://focus-arztsuche.de/magazin/...st-schizophrenie-und-welche-anzeichen-gibt-es

Durch Aripripazol 3 Monatelang und seit der neuen Klinik 30 mg und zusätzlich Risperidon zusammen bekam er Parkinsonsymptome
Er rief an und sagte er fühle sich wie in einem anderen Körper, Oberbauch Schmerzen, Schwindel , so komische Gefühle.
Und es käme ihm vor als ob seine Vergangenheit nicht seine wäre. Es gehe ihm hundeelend. So etwas wie "anderer Körper" und solche Dinge habe ich noch nie von ihm gehört.
Diese Ärztin, sagte er, meinte zu ihm "jetzt müssen wir aber schnell was machen".
Gleich darauf bekam er Akineton weil es ihm schlecht ging.
--Der Wirkstoff unterdrückt die Wirkung eines bestimmten Botenstoffs im Gehirn, dem Acetylcholin, indem der dessen Bindungsstellen besetzt und damit deaktiviert. Dadurch werden die durch einen relativen Überschuss an Acetylcholin ausgelösten Bewegungsstörungen wie bei der Parkinsonkrankheit gemildert--
Ein Tag später bekam er noch dazu Clozapin.
Das hab ich auch gelesen das Clozapin normal nur bei therapieresistenten Psychosen eingesetzt.
Clozapin ist ein sogenanntes Antipsychotikum. Es wird bei Schizophrenie angewendet, wenn andere Medikamente nicht wirken oder nicht vertragen werden, sowie bei Psychosen im Verlauf eines Morbus Parkinson, wenn die Standardtherapie versagt.
 
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@Manu1 , du klingst etwas verzweifelt.

Im Grunde ist das Akineton so der Gegenspieler zum Antipsychotikum. Das ist schon OK und hatte ich auch.

Trotzdem bekommt dein Sohn meiner Meinung nach viel zu hohe Dosierungen an Neuroleptika(Antipsychotika).

30mg Aripiprazol ist schon das Maximum, was man normal geben darf, aber ich kenne das auch, dass man in der Klinik mehrere Wirkstoffe hoch dosiert kombiniert. Trotzdem fragwürdig.

Ist dein Sohn seitdem in der Klinik oder war er auch schon mit Medikamenten zu Hause?


Hatte er Stimmen gehört oder so etwas? (Es gibt auch Psychosen ohne Stimmen)

____

Meiner Meinung nach wäre es vielleicht besser wenn die Ärzte diese Atypischen Neuroleptika erstmal absetzen würden und stattdessen es mit Haldol oder Fluanxol probieren würden, was bezüglich der "Neuroleptischen Schwelle" normal besser ist, da es an sich stärkere Wirkstoffe sind. A-Typische sind meiner Meinung anders konzipiert und die von dir beschriebenen sind alles Atypische (Aripiprazol/Risperidon/Clozapin)

Dann, wenn die akute Psychose abgeklungen ist, dann bekommt man normalerweise ein Atypisches Neuroleptikum (wie am Besten Aripiprazol) in kleiner Dosis.

Vielleicht solltest du mal mit den Ärzten deines Sohnes in der Klinik reden, was aktuell Stand der Dinge ist und wann diese wieder reduziert werden.

Typische Neuroleptika sind eher stärker und machen auch diese Bewegungsstörungen (wo man aufpassen muss) von daher Akineton. Teils können aber diese typischen Neuroleptika im Akutfall einfach effektiver sein und man von der Dosis her eben weniger sein. 1-2 Wochen später kann man sich dann auf ein Atpisches im Idealfall einstellen lassen.

Ich bin selbst Betroffener, also die Ärzte sehen das vielleicht etwas anders, aber zumindest ist das so meine Sichtweise darauf.
Das später nennt sich Erhaltungsdosis und wird normal bereits in der Psychiatrie etwas reduziert. In der Klinik bekommt man meistens eh zu hohe Dosierungen und 30mg Aripiprazol ist eben schon für sich das Maximum von daher ist eben erstmal ein Typisches NL vielleicht besser und später können sogar 5mg Aripiprazol schon ausreichend sein.

Du kannst auch ein neues Thema zu deinem Sohn eröffnen und ich verschiebe dann die Beiträge nach dort.
 
TS
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Er war Januar 2021 zum Alkoholentzug. Entzug mit Diazepam absteigend
und Oxcarbazepin. Laborchemisch erhöhte Transaminase und Cholestestaneparameter. Er bekam in dieser Klinik Olanzapin 5 mg und Pipamperon nachts 40 mg bei Bedarf. Nach 10 Tagen Zuhause. Bericht: Verdacht auf drogeninduzierte Psychose und Z. n. Polytoxikomanie , er hatte in der Klinik gesagt er habe mit Freunden Gras und auch anderes getestet 2019 .
Danach nahm er eine Weile das Olanzapin absteigend , dann nicht mehr. Eine Psychose hatte er noch nie. Einen Anfall, so wie ich hier schon gelesen habe wie so etwas sich zeigen soll, hatte er auch noch nie.

Danach Ausbildung im Sommer. Im Oktober passierte das mit diesem Grasbeutel einer Freundin in seinem Tabakbeutel. Danach dieses Gutachten. Diese Frau hatte gesagt er müsse alle Drogenerlebnisse erzählen, so hatte er einen Trip beschrieben von Sommer 2019 ,und diesen hat diese Frau als paranoide Schizophrenie und Wahnvorstellungen in das Gutachten verbastelt. Er sagte das er viel nachdenke und deswegen Schlafprobleme habe, er schnarcht furchtbar und hat auch Pausen beim Luftholen. 5x ins Zimmer zu ihm und gedreht nachts.
Er sagte er liege nachts im Bett und denke viel nach bis er einschlafen kann, er denke über den Tag nach und Gespräche, er erinnert sich an die Stimmen aus den Gesprächen, aber er hört keine Stimmen. Er nahm ab und an Schlafsterne.
Diese Frau hat aber optische und akustische Halluzinationen in das Gutachten geschrieben.

Solche Medikamente bekam er erst in dieser Zwangseinweisung-Klinik bzw Entzugsklinik Oktober 2021. Und nach 2 Wochen in dieser Klinik setzten die Nebenwirkungen ein. Was sollen diese Medikamente auch anderes bewirken bei einem der nichts hat. Schlafen konnte er trotzdem nicht besser.
 
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Ich verstehe diesen Satz nicht :
----Naja ich würde bezüglich der "Neuroleptischen Schwelle" im Akutfall eher zu Haldol oder Fluanxol greifen, statt mehrere Atypische an den maximalen Dosisgrenzen einzunehmen.---

Wie äussert sich ein Akutfall?
--------------

gleich nach dem Zwangseinweisungs-Abholung -Erlebnis mit Polizei und Sanitäter in der ersten Klinik Oktober

Befund: wach, klar, 4 fach orientiert, Konzentration Auffassung grob orientiert, gering beeinträchtigt, Merkfähigkeit Gedächtnis orientiert ungestört. Kein Hinweis auf Sinnestäuschung, Ich Störung oder Wahninhalte. Das formale Denken war geordnet und innhaltlich unbeeinträchtigt (kognitiver IQ hat mein Sohn 132)
Im Kontakt kooperativ. Kein Hinweis auf akute Eigen oder Fremdgefährdung. Suizid glaubhaft verneint.
Untersuchung (nichts! ) keine Hinweise auf neurologisches Defizit.


bei Verlauf steht: kam mit Unterbringung nach BGB zur stationären Erstaufnahme bei psychotischen Symptomen und akustischen Halluzinationen. ( Er war bei Abholung in der Schule und hat keine akustischen Halluzinationen und ist nicht psychotisch ) Er verneinte zunächst psychotische Symptome und Halluzinationen.

Im Verlauf (! seit diesen Aufenthaltes dort) berichtete er er habe seit 2 Jahren..( hier stehen Symptome die er mir am Telefon sagte das er diese bekommen habe seit er in diese Klinik kam, er denke das sind die Nebenwirkungen diesen Medikamenten, er fühle sich seltsam und er habe den Drang Gegenstände berühren zu müssen)

Das hat ca 3 Wochen nach der Zwangseinweisung angefangen, nachdem er Aripripazol und diese anderen Medikamente bekam das er sich nicht gut fühlte.

ca 4 Wochen nach Einweisung wurde MRT in Auftrag gegeben. Die Klinik schrieb "akute Psychose, erstmalig, Gedächtnis und Konzentrationsstörungen"
Das MRT war unauffällig.

Das bedeutet das erst in der Klinik Psychoseartige Sympthome entstanden, weil es steht ja """"akut erstmalig""""

Entlassen haben sie ihn mit:
Diagnose paranoide Schizoprenie, psychische Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzmisbrauch durch Konsum anderer psychotischer Substanzen, Schädlicher Gebrauch. ( der Satz ,und auch anderes, ist wortwörtlich abgeschrieben wie es diese Gutachterin schrieb)
Rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode.
 
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Wie äussert sich ein Akutfall?
Zum Beispiel, wenn man in die Klinik eingewiesen wird und Atypische Wirkstoffe wie die Beschriebenen Antipsychotika zu schwach sind. An sich ist aber das Aripiprazol auch schon hochwirksam, da es etwas anders wirkt als Risperidon oder Clozapin. 30mg Aripiprazol ist von der Dosierung das absolute Maximum, es wirkt normal schon bei 5-15mg sehr gut, also glaube ich eher das er zu hoch dosiert eingestellt wurde.

Akut ist man eben, wenn man völlig neben der Spur ist, wirres Zeug redet, etwa von Außerirdischen oder sonnst etwas. Also beispielsweise, wenn man einen Verfolgungswahn hat oder alles Mögliche unrealistische Dinge auf sich bezieht, Misstrauen hat etc.

Nach ein bis zwei Wochen sollten die Akutsymptome unter diesen Medikamenten abgeklungen sein, dann wird man normal auf eines dieser Atypischen eingestellt, wo das Aripiprazol an sich noch am verträglichsten ist und sich später eignet, wenn man der Behandlungs-Empfehlung hier im Forum folgt.
 
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Hey @Manu1,

das klingt ja gruselig...
Ohne die genaue Geschichte deines Sohnes zu kennen entstehen da so viele Fragezeichen in meinem Kopf.
Die Medikamente sind so hoch eingestellt. Also wirklich verdammt hoch. Bei ner Erstpsychose sollte eigentlich erst mal mit ner geringeren Dosis gearbeitet werden. Vor allem Clozapin ist eigentlich ein Antipsychotika, welches nur bei Behandlungsresistenz zum Einsatz kommen sollte. Darüber hinaus sollte in der Regel nur mehr als ein Antipsychotika gegeben werden wenn die Therapie mit einem einzigen scheitert.
Das er bei diesen Medikamentencocktail auf einen ungewöhnten Organismus Nebenwirkungen wie Prkinson-Symptome, Konzentrationsstörungen usw. bekommt ist völlig normal. Die haben ihn den Dopaminspiegel vollkommen heruntergefahren. Das ist die Folge davon.
Bitte warum haben die ihn jetzt noch zusätzlich Clozapin verschrieben?

Ehrlich gesagt liest sich das völlig unverhältnismäßig. Mich würde echt mal interessieren, wie die Ärzte auf eine solche Dosis kommen. Ist er ne Gefahr für andere oder wie will man das rechtfertigen?

Darf ich fragen um welche Klinik es sich handelt?
 
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Mein Sohn hatte noch niemals solch Syptome wie du beschreibst. Er ist ein ruhiger Junge. Schlafstörungen hatte er und trank ab und an Alkohol, aber meiner Meinung nach so wie die meisten Jungen wenn sie Wochenende weg sind.
 
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Telefonierst du manchmal mit deinen Sohn und kommt er da unpsychotisch rüber?
Falls ja wäre es vielleicht sinnvoll wenn du da anrufst und darum bittest die Medikamente zu reduzieren. Und am besten hartnäckig und freundlich bleiben, damit man an der Empfangsperson vorbei weiter zu den Ärzten kommt.
Ich weiß echt nicht wie man sich da verhalten soll. Ich bin zum Glück bei meinen Eltern während meiner Psychose untergekommen und es ist dann bei 5mg Olanzapin geblieben. War 5 Tage in der Klinik und ich wollte da sofort weg, weil die mir für jede Kleinigkeit Tabletten geben wollten. Meine Psychose ist auch durch Drogen getriggert worden (Cannabis + LSD).
 
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Telefonierst du manchmal mit deinen Sohn und kommt er da unpsychotisch rüber?
Falls ja wäre es vielleicht sinnvoll wenn du da anrufst und darum bittest die Medikamente zu reduzieren. Und am besten hartnäckig und freundlich bleiben, damit man an der Empfangsperson vorbei weiter zu den Ärzten kommen
Ich weiß echt nicht wie man sich da verhalten soll. Ich bin zum Glück bei meinen Eltern während meiner Psychose untergekommen und es ist dann bei 5mg Olanzapin geblieben. War 5 Tage in der Klinik und ich wollte da sofort weg, weil die mir für jede Kleinigkeit Tabletten geben wollten. Meine Psychose ist auch durch Drogen getriggert worden (Cannabis + LSD).
Ich habe mit dieser Frau die ihn diese Medikamente gibt telefoniert nachdem er anrief das es ihm schlecht geht und den Arm nicht mehr bewegen kann und sich komisch fühlt wie 2019 als er das erste mal Drogen probiert hatte. Ich habe der Frau gesagt das es ja auch sein könnte das er durch diese vielen Medikamente in der Zustand versetzt sein könnte wie bei einem Trip . Die Frau sagte dann " sowas gibt es nicht wie Psychose triggern".

Wenn er anruft ist er niedergschlagen, traurig und redet ruhig und langsam, sagt er will hier weg.

Und dann sagte sie er bekäme ab ab sofort das Clozapin. Das war letzte Woche. Und 2 Tage später sagte er er habe Schnupfen und Halsschmerzen und daraufhin haben sie einen Coronatest gemacht.
 
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Kuehnibert fragte---Telefonierst du manchmal mit deinen Sohn und kommt er da unpsychotisch rüber?--
Also ich weiss überhaupt nicht wie sich jemand "psychotisches" verhällt.

Maggy sagte---Akut ist man eben, wenn man völlig neben der Spur ist, wirres Zeug redet, etwa von Außerirdischen oder sonnst etwas. Also beispielsweise, wenn man einen Verfolgungswahn hat oder alles Mögliche unrealistische Dinge auf sich bezieht, Misstrauen hat etc.----

Also so hat sich mein Sohn noch nie verhalten.
Ich weiss auch nicht wie jemand der sich so verhalten sollte in die Berufsschule und Ausbildung gehen sollte.
 
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Die Frau sagte dann " sowas gibt es nicht wie Psychose triggern".

Zumindest bekommt er sehr viel an Medikamente. Seit wann ist er denn in Behandlung und ist das seine Erstbehandlung? Nimmt er immer noch 3 Antipsychotika oder nur noch das Clozapin?

Ich hab zumindest mal von solchen abstrakten Nebenwirkungen gehört, also dass dann auch Symptome einer Psychose auftreten können und Negativsymptome wie Konzentrationsstörungen kommen auch von den Neuroleptika(Antipsychotika).
Also so hat sich mein Sohn noch nie verhalten.
Die Symptome können sich im Laufe der Erkrankung sehr verändern. Bei einer drogeninduzierten Psychose kann das anders als bei einer paranoiden Psychose sein, aber Paranoia deutet ja auf Verfolgungswahn oder Halluzinationen hin.
Das müsstest du dann schon genauer erklären, welche Symptome er hatte und was sich verändert hat?

Hat er nur Alkohol konsumiert oder auch andere Drogen? Bei LSD und Cannabis besteht ein hohes Psychoserisiko, das sind aber manchmal die milderen Verläufe wo es nach dem Absetzen der Drogen wieder besser wird.

Am besten, du machst ein neues Thema dazu auf.
 
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Diese Frau mit der du telefoniert hast wollte dich wohl entweder schnell loswerden und hat dich mit ner einfachen Antwort abgespeist, oder sie hat keine Ahnung und guckt nicht über den Tellerrand ihres in der UNI und auf Fortbildungen gelerntes Medizinwissens.
Psychosen werden sehr oft durch Drogen getriggert. Es gibt Menschen mit ner latenten (verborgenen) Psychose die sich ohne Drogen niemals manifestieren würde.
Ein Beispiel dazu: Wer vor den 14 Lebensjahr mit dem Kiffen anfängt hat ne Chance von ca. 10% auf Schizophrenie. Vor dem 18 Lebensjahr sind noch 5%. Der Durchschnitt in der Bevölkerung liegt bei 0.7-1%. Ohne Cannabis wäre wohl bei einem Teil dieser Menschen niemals die verborgene Psychose aufgetreten...
Clozapin und allgemein Antipsychotika sind ein massiver Eingriff in Lebenswelt eines Menschen. Man hat z.B. politischen Gegnern in der Sowjetunion mit der Diagnose Schizophrenie gelabelt und dann mit Medikamenten sediert. Dadurch wurden diese deutlich leichter zu handhaben und mundtot gemacht. Ab ner gewissen Menge ist das wie ne chemische Lobotomie. Die Menschen leben zwar noch, aber es wird ihnen alles genommen: Gefühle, Träume, Lebenswille....

Du könntest versuchen für deinen Sohn zu kämpfen. Vielleicht an ihn appellieren, dass er da auch für sich selber einsteht und das nicht so mit sich machen lässt.. Wenn er wirklich so ist wie von dir beschrieben und dir nichts verheimlicht, dann gibt es in meinen Augen keinen Grund der Welt so eine Medikamentenkombi zu rechtfertigen.

Ist nur meine Meinung, vielleicht sehen das andere auch anders wie ich.
 
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