DMA
Well-known member
Hi Leute,
habt ihr auch Musik, die euch geradewegs in die Psychose getriggert hat?
Bei mir war es RHP. Ich hab damals von 1991 bis 1994 eine Ausbildung als Finanzanwärter gemacht. 1994, ich hatte mit Sicherheit die Abschlußprüfung in den Sand gesetzt, habe ich mir Direkt aus Rödelheim gekauft. Diese CD hat mir jemand auf der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen empfohlen.
Nach der Prüfung hatte ich Urlaub, hab mich jeden Tag besoffen und RHP gehört. Nach einiger Zeit fing ich an, die Texte auf mich selber zu beziehen, was dazu führte, das ich die Platte immer wieder gespielt habe. So wurde ich psychotisch. Ich entwickelte Ängste gegen die beiden Rapper und nach einiger Zeit konnte man mich regelrecht damit jagen.
Aus diesem Zustand bin ich dann auch über Jahre nicht raus gekommen.
Der nächste Höhepunkt war dann Zurück nach Rödelheim, "höha, schnella, weita" 1996.
Ich war mittlerweile völlig instabil und in einer Ausbildung zum Maler und Lackierer. Die Platte habe ich natürlich nicht mehr gekauft, lief aber ständig im Radio. Und wieder bezog ich die Texte auf mich selber, besonders die Stelle: "Du suicide Tendenzen...". Denn tatsächlich habe ich mir 1994 Suicidal Tendencies auf die Brust tätowieren lassen.
So entwickelte sich meine psychotische Karriere. Mein Gehirn suchte ständig nach für mich bedeutungsvollen Zeichen, bis dann 2014 die Psychose endgültig ausbrach.
habt ihr auch Musik, die euch geradewegs in die Psychose getriggert hat?
Bei mir war es RHP. Ich hab damals von 1991 bis 1994 eine Ausbildung als Finanzanwärter gemacht. 1994, ich hatte mit Sicherheit die Abschlußprüfung in den Sand gesetzt, habe ich mir Direkt aus Rödelheim gekauft. Diese CD hat mir jemand auf der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen empfohlen.
Nach der Prüfung hatte ich Urlaub, hab mich jeden Tag besoffen und RHP gehört. Nach einiger Zeit fing ich an, die Texte auf mich selber zu beziehen, was dazu führte, das ich die Platte immer wieder gespielt habe. So wurde ich psychotisch. Ich entwickelte Ängste gegen die beiden Rapper und nach einiger Zeit konnte man mich regelrecht damit jagen.
Aus diesem Zustand bin ich dann auch über Jahre nicht raus gekommen.
Der nächste Höhepunkt war dann Zurück nach Rödelheim, "höha, schnella, weita" 1996.
Ich war mittlerweile völlig instabil und in einer Ausbildung zum Maler und Lackierer. Die Platte habe ich natürlich nicht mehr gekauft, lief aber ständig im Radio. Und wieder bezog ich die Texte auf mich selber, besonders die Stelle: "Du suicide Tendenzen...". Denn tatsächlich habe ich mir 1994 Suicidal Tendencies auf die Brust tätowieren lassen.
So entwickelte sich meine psychotische Karriere. Mein Gehirn suchte ständig nach für mich bedeutungsvollen Zeichen, bis dann 2014 die Psychose endgültig ausbrach.