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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Kritischer Blick auf Antipsychotika

tomdana

Active member
Ich will in die Runde fragen, wer einen kritischen Blick auf Neuroleptika hat.
Außerdem will ich wissen, ob jemand ein medikamentfreies Leben anstrebt.
Wie geht es Euch auf diesem Weg?

Ich will hiermit keinen Frust rauslassen, sondern in eine löstungsorientierte Kommunikation treten.

Vielen Dank und alles Gute - trotz Medikamente :)

LG Tom Dana
 
Hm, ich bin schon Medikamentenkritisch eingestellt. Aber ich muss sagen dass in meinem speziellen Fall die Medikamente richtig sind. Ich glaube, dass in der westlichen Welt die Menschen zu sehr an Medikamente gewöhnt sind und dass sie zetern wenn man sie ihnen entziehen würde. Unsere Gesellschaft ist an das geben von Medikamenten gewöhnt.
In etwas weiterer Zukunft könnte ich mir ein Leben ohne Medikamente vorstellen. Ich muss nur geistig mit der Krise die ich habe abschliessen. Bis dahin werde ich aber Medikamente nutzen.
 
Hm, ich bin schon Medikamentenkritisch eingestellt. Aber ich muss sagen dass in meinem speziellen Fall die Medikamente richtig sind. Ich glaube, dass in der westlichen Welt die Menschen zu sehr an Medikamente gewöhnt sind und dass sie zetern wenn man sie ihnen entziehen würde. Unsere Gesellschaft ist an das geben von Medikamenten gewöhnt.
In etwas weiterer Zukunft könnte ich mir ein Leben ohne Medikamente vorstellen. Ich muss nur geistig mit der Krise die ich habe abschliessen. Bis dahin werde ich aber Medikamente nutzen.
Das ist eine reife Haltung.
Egal, wie sehr unsere Gesellschaft daran gewöhnt ist, ich bin es nicht.
Ich achte genau darauf, was ich meinem Körper zuführe.

Für mich kommt es nicht in Frage, die verschriebene Dosis zu nehmen.
Paracelsus sagte "Alles ist Gift. Nur die Dosis macht, das etwas kein Gift ist."
Die richtige Dosis Antipsychotika ist jene, in der man einen Schutz von Psychosen hat.
Dieser Schutz ist natürlich auch nicht ultimativ, aber Psychosen werden unwahrscheinlicher.

Ich will die geringste, wirksame Dosis.
In der Zusammenarbeit mit dem Psychiater, würde das lang dauern bis ich diese erhalte.
Ich bin daran, selbst herauszufinden, wie weit ich gehen kann.

Derzeit 50mg Paliperidon + 5mg Olanzapin
Die von Maggi vorgeschlagene Therapieform halte ich für mich noch zu früh, bietet allerdings einen guten Ausblick auf erhöhte Lebensqualität.
In 10 Jahren will ich bestimmt keine Medikamente mehr nehmen, nur noch frei verfügbare pflanzliche Extrakte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das klingt als ob du es dir gut überlegt hast. Ich will auch nicht auf Dauer abhängig sein von Medikamenten. Ich habe einfach ein Gefühl dafür dass es auch ohne geht. Aber bislang bin ich schon froh dass es sowas gibt. Ich glaube es ist jedem selbst überlassen. Bei vielen scheint es so zu sein dass es eben nicht ohne geht. Das ist auch voll o.k. Ich werde es erst mal mit 15mg Olanzapin versuchen, ohne Paliperidon. Das ist schon mal eine Riesenentlastung. Dann, nach 1 Jahr oder so würde ich es ohne versuchen. Wenn die Gefahr eingedämmt ist.
 
Ich habe mir heute gedacht, wenn ich mich physisch auf einen Morbus Parkinson zu bewege, ob ich dann auf Clozapin umgestellt würde und ob das dann wirklich vorteilhaft wäre. Quetiapin vorher wäre in diesem Fall ja auch eine Option, das Pimavanserin gibt es m. E. n. nicht in Deutschland, ich könnte mal die Künstliche Intelligenz oder die wikipedia.org befragen, ob wenigstens schon eine EMA-Zulassung besteht. ==>Ergebnis von Perplexity Pro: Nein, auch kein Zulassungsantrag anhängig zur Zeit.
 
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