Hm, ich bin schon Medikamentenkritisch eingestellt. Aber ich muss sagen dass in meinem speziellen Fall die Medikamente richtig sind. Ich glaube, dass in der westlichen Welt die Menschen zu sehr an Medikamente gewöhnt sind und dass sie zetern wenn man sie ihnen entziehen würde. Unsere Gesellschaft ist an das geben von Medikamenten gewöhnt.
In etwas weiterer Zukunft könnte ich mir ein Leben ohne Medikamente vorstellen. Ich muss nur geistig mit der Krise die ich habe abschliessen. Bis dahin werde ich aber Medikamente nutzen.
Das ist eine reife Haltung.
Egal, wie sehr unsere Gesellschaft daran gewöhnt ist, ich bin es nicht.
Ich achte genau darauf, was ich meinem Körper zuführe.
Für mich kommt es nicht in Frage, die verschriebene Dosis zu nehmen.
Paracelsus sagte "Alles ist Gift. Nur die Dosis macht, das etwas kein Gift ist."
Die richtige Dosis Antipsychotika ist jene, in der man einen Schutz von Psychosen hat.
Dieser Schutz ist natürlich auch nicht ultimativ, aber Psychosen werden unwahrscheinlicher.
Ich will die geringste, wirksame Dosis.
In der Zusammenarbeit mit dem Psychiater, würde das lang dauern bis ich diese erhalte.
Ich bin daran, selbst herauszufinden, wie weit ich gehen kann.
Derzeit 50mg Paliperidon + 5mg Olanzapin
Die von Maggi vorgeschlagene Therapieform halte ich für mich noch zu früh, bietet allerdings einen guten Ausblick auf erhöhte Lebensqualität.
In 10 Jahren will ich bestimmt keine Medikamente mehr nehmen, nur noch frei verfügbare pflanzliche Extrakte.