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Könnt ihr bestätigen, das paranoide Schizophrenie kaum Negativsymptome hat?

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Ich würde gerne wissen, ob das wirklich stimmt. Vielleicht könnt ihr ja, wenn ihr paranoide Schizophrenie habt, schreiben, ob ihr Negativsymptome habt. Ich mein jetzt aber nicht Negativsymptome, die von den Tabletten kommen.
 
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Im Gegenteil, ich hab viele Negativsymptome gehabt. Ist auch nur den etwas anderen Medikamenten, die ich empfehle, besser geworden.
 
TS
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Sowas liest man aber viel im Internet, Maggie:

Was ist eine paranoide Schizophrenie?

Einleitung

Die paranoide Schizophrenie stellt die häufigste Unterform der Schizophrenie dar. Sie ist neben den klassischen Symptomen, wie Ich-Störungen und Gedankeneingebungen, vor allem durch das Vorhandensein von Wahnvorstellungen und/oder Halluzinationen gekennzeichnet, die nicht selten zu einem Verfolgungswahn führen können.

Weiterhin ist die sogenannte Negativsymptomatik, die vornehmlich am Anfang einer Schizophrenie im Sinne einer Abflachung von Emotionen oder allgemeinen Gleichgültigkeit auftritt, nur sehr gering oder gar nicht ausgebildet. Wie die meisten anderen Schizophrenieformen, beginnt die paranoide Unterform im jungen Erwachsenenalter (20-30 Jahre). Da die paranoide Schizophrenie in der Regel gut auf eine medikamentöse Therapie anspricht, kann im Allgemeinen von einer guten Prognose ausgegangen werden.
 
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Wenn positiv-symptome nur wahn sind hab ich nur negativ-symptome
 
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Sowas liest man aber viel im Internet, Maggie:

Was ist eine paranoide Schizophrenie?

Einleitung

Die paranoide Schizophrenie stellt die häufigste Unterform der Schizophrenie dar. Sie ist neben den klassischen Symptomen, wie Ich-Störungen und Gedankeneingebungen, vor allem durch das Vorhandensein von Wahnvorstellungen und/oder Halluzinationen gekennzeichnet, die nicht selten zu einem Verfolgungswahn führen können.

Weiterhin ist die sogenannte Negativsymptomatik, die vornehmlich am Anfang einer Schizophrenie im Sinne einer Abflachung von Emotionen oder allgemeinen Gleichgültigkeit auftritt, nur sehr gering oder gar nicht ausgebildet. Wie die meisten anderen Schizophrenieformen, beginnt die paranoide Unterform im jungen Erwachsenenalter (20-30 Jahre). Da die paranoide Schizophrenie in der Regel gut auf eine medikamentöse Therapie anspricht, kann im Allgemeinen von einer guten Prognose ausgegangen werden.
Das ist ja eine sehr schlechte Definition. Woher hast du diese?
Negativsymptomatik ist viel mehr als eine Abflachung von Emotionen, wo ich persönlich das Emotionale ausklammern würde, weil das sehr unterschiedlich bei einer Psychose sein kann. Negativsymptome sind etwa auch Konzentrationsstörungen oder Antriebsstörungen, also reale Einschränkungen durch Krankheit und Medikamente.
@Niggo, vielleicht hast du einen Link dazu oder kannst mal nach anderen Definitionen dich umschauen?
Bei mir ist später zur F20(paranoide Psychose) die F25.3(gemischte schizoaffektive Psychose) dazugekommen, welche die F20 einschließt. Bei Schizoaffektivität sind die Gefühle ja auch betroffen und meiner Meinung nach sind diese Emotionen in der Psychose eher noch verstärkt oder zu Teilen zumindest. Diese Abflachung kommt hauptsächlich von den Neuroleptika.

Also in meinen Augen völliger Quatsch was das steht.
Du könntest ja mal den ICD(international) Diagnosekatalog und den DSM hernehmen, um Klarheit zu bekommen, auch Wikipedia soll bei da halbwegs gut sein.
Gute Prognose ist auch quatsch(verglichen wozu?). Paranoide Psychose ist chronisch, also das bedeutet dauerhaft Medikamente und die Standardtherapien sind richtig übel.

Selten so einen Quatsch gelesen, oder ich bin wirklich falsch dran.
 
TS
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Hier noch ein Beispiel:

Paranoide Schizophrenie

Die paranoide Schizophrenie ist durch beständige, häufig paranoide Wahnvorstellungen gekennzeichnet, meist begleitet von akustischen Halluzinationen und Wahrnehmungsstörungen. Störungen der Stimmung, des Antriebs und der Sprache, katatone Symptome fehlen entweder oder sind wenig auffallend.



https://www.dimdi.de/static/de/klas...10-gm/kode-suche/htmlgm2014/block-f20-f29.htm

Ich könnte noch andere Quellen posten. Ich weiß nicht, ob die wirklich alle Quatsch schreiben....
 
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Ich mein meine Diagnose wurde auf schizoaffektive Persönlichkeitsstörung geändert - die Symptome die mich am Meisten nerven sind unfreiwillige Telepathie , so gut wie keine Glücksgefühle und Lern- bzw. Gedächtnisschwächen (Letzteres schiebe Ich auf die Medikamente und den kaputten Dopaminhaushalt). Das einzig gute sind hin und wieder mal paar Sekunden in die "Zukunft" schauen, was so viel heißt Ich kann ziemlich gut erahnen , was passiert obwohl meine Denkleistung eigentlich eher abgenommen hat. Paranoia eher weniger, da mir bis auf soziale Sanktionen nicht wirklich schlechtes passiert ist. Die Telepathie scheint auch keine Wirkungsgrenze zu haben, da es auch Leute aus anderen Ländern betrifft. Also mir hat ja auch schonmal jemand gesagt, dass meine innere und die äußere Welt zusammenhängen und das da wenig Wahn bei mir ist. Wenn die Negativ-Symptome weg wären würde es erträglich werden. Ich werde jetzt die Neuroleptika mal absetzen und Dopamin-Detox versuchen.
 
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meistens hatte ich nach einem Schub auch negative Symptome, ich hatte aber auch einen Schub, da hatte ich kaum bis gar keine negativen Symptome.
 
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Ich würde gerne wissen, ob das wirklich stimmt. Vielleicht könnt ihr ja, wenn ihr paranoide Schizophrenie habt, schreiben, ob ihr Negativsymptome habt. Ich mein jetzt aber nicht Negativsymptome, die von den Tabletten kommen.
Ich glaube, es ist schlichtweg nur ein Gerücht was du verbreitest. Woher hast du denn, dass eine paranoide Psychose weniger Negativsyptome macht?

hier etwas lesenswertes um überhaupt mal abzustecken was alles Negativsymptome sind:
https://www.upd.ch/wAssets/docs/01_...rbstsymposium-2016/Herbstsymposium-Kaiser.pdf
 
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