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Ist dem Hebephrenen bewusst, das er seinen gegenüber verhöhnt?

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Oder weiss er das nicht und empfindet deshalb auch keine Scham? Vielleicht kann Oliver was dazu schreiben. Er hat ja auch Hebephrenie. Was ich so bisher gelesen habe, ist, dass es zwei Arten von Hebephrenie gibt: die depressive Hebephrenie (mit vor allem Affektverflachung) und die läppische Hebephrenie (mit lachen in unpassenden Situationen).
 
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Ich glaub gar nicht, dass der Hebephrene mit läppsichem Verhalten irgendwen vorsätzlich verhöhnt.
Solche Krankheiten erklären sich kaum aus der aktuellen Umwelt.
 
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Wie meinst du das? Würdest du das näher ausführen?
Je extremer eine psychische Störung ist, desto weniger lässt die sich durch Umwelt-Faktoren erklären, und umso mehr durch eine Eigen-Dynamik die halt vom satistischen Nachweis her hauptsächlich genetisch begründet ist. Ich mein von den Genen allein ist noch keiner an einer bekannten psychischen Störung erkrankt, aber der Schwerpunkt liegt sicher dort.
 
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Das ist ein super Selbstschutz für die Umwelt (in Fachkreisen auch Johann Hölzel genannt) Damit können wir auch gleich ALLE mit dem dazugehörigen Genen konsequent entmündigen oder noch besser wie in Nazi-Zeiten einen GENozid durchführen. Wach auf Hölzel Schizophrenie entsteht genauso viel aus der Umwelt, wie aus dem Individuum.
 
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Ne, das kann man anhand der unterschiedlichen Konkordanz-Raten von ein- und zweeiigen Zwillingen leicht ausrechnen wie hoch der mittlere Anteil der Genetik ist.
 
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Oder weiss er das nicht und empfindet deshalb auch keine Scham? Vielleicht kann Oliver was dazu schreiben. Er hat ja auch Hebephrenie. Was ich so bisher gelesen habe, ist, dass es zwei Arten von Hebephrenie gibt: die depressive Hebephrenie (mit vor allem Affektverflachung) und die läppische Hebephrenie (mit lachen in unpassenden Situationen).
Also ich habe sowohl depressive Phasen aufgrund der Negativsymptomatik als auch dieses läppische Verhalten. Mir ist jedoch nicht bewusst und mir war es auch nie, dass ich mit diesem Benehmen in der Gesellschaft anecke. Vor allem im beruflichen Kontext kommt es bei Kollegen, Kunden und natürlich beim Chef überhaupt nicht gut an. In der Familie und unter Freunden mag es noch toleriert werden, aber definitiv nicht in der Berufswelt. In der Allgemeinheit stößt man gelegentlich ebenfalls auf Unverständnis, wenn solch ein Verhalten an den Tag gelegt wird. Mein Psychotherapeut meinte, dass dieses läppische Verhalten in seiner Berufsgruppe und von anderen Medizinern als Krankheitssymptom der Hebephrenie natürlich erkannt und verstanden wird. Ich soll jedoch aufpassen, dieses Verhalten nicht zu sehr in der Gesellschaft in den Vordergrund zu stellen.
Des Weiteren rat mir mein Psychiater, dass ich meine Erkrankung nicht so sehr in die Öffentlichkeit tragen soll, wenn ich z.B. angesprochen werde, warum ich bereits in so jungen Jahren Erwerbsminderungsrente beziehe bzw. in Frührente bin. Das Krankheitsbild ist in der Gesellschaft immer noch stark stigmatisiert. Depressionen hingegen finden mittlerweile mehr Anerkennung als Krankheitsbild.
 
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Also ich habe sowohl depressive Phasen aufgrund der Negativsymptomatik als auch dieses läppische Verhalten. Mir ist jedoch nicht bewusst und mir war es auch nie, dass ich mit diesem Benehmen in der Gesellschaft anecke. Vor allem im beruflichen Kontext kommt es bei Kollegen, Kunden und natürlich beim Chef überhaupt nicht gut an. In der Familie und unter Freunden mag es noch toleriert werden, aber definitiv nicht in der Berufswelt. In der Allgemeinheit stößt man gelegentlich ebenfalls auf Unverständnis, wenn solch ein Verhalten an den Tag gelegt wird. Mein Psychotherapeut meinte, dass dieses läppische Verhalten in seiner Berufsgruppe und von anderen Medizinern als Krankheitssymptom der Hebephrenie natürlich erkannt und verstanden wird. Ich soll jedoch aufpassen, dieses Verhalten nicht zu sehr in der Gesellschaft in den Vordergrund zu stellen.
Des Weiteren rat mir mein Psychiater, dass ich meine Erkrankung nicht so sehr in die Öffentlichkeit tragen soll, wenn ich z.B. angesprochen werde, warum ich bereits in so jungen Jahren Erwerbsminderungsrente beziehe bzw. in Frührente bin. Das Krankheitsbild ist in der Gesellschaft immer noch stark stigmatisiert. Depressionen hingegen finden mittlerweile mehr Anerkennung als Krankheitsbild.
Ich habe eine Frage: Was ist eigentlich mit diesem läppischen Verhalten genau gemeint? Ich kann mir darunter nicht wirklich was vorstellen. Ich hoffe ich trete dir damit nicht zu nahe.
 
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Nein das macht man nicht absichtlich.ich habe das auch und ja es stört andere Menschen.
 
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Ich habe eine Frage: Was ist eigentlich mit diesem läppischen Verhalten genau gemeint? Ich kann mir darunter nicht wirklich was vorstellen. Ich hoffe ich trete dir damit nicht zu nahe.
Das läppische Verhalten der Hebephrenie bedeutet, dass du dich als erkrankte erwachsene Person noch sehr kindlich oder jugendlich verhältst. Diese Verhaltensweise passt jedoch definitiv nicht zu dem Alter des erkrankten Menschen. In meinem Fall widerspricht sich mein Benehmen und Lebensalter ebenfalls. Ich bin mittlerweile 35 Jahre alt und demzufolge schon lange ein erwachsener Mann. Dennoch führe ich mich sehr jugendhaft und folglich unreif auf. Bei mir äußert sich es, in dem ich sehr verantwortungslos und unstrukturiert an Dingen oder Aufgaben herangehe, dir mir aufgetragen werden. Ich bin diesbezüglich sehr verwirrt, desorganisiert und ziellos im Leben unterwegs. Dieses Auftreten ähnelt zum Teil einem Kleinkind oder auch einem Jugendlichen, der gerade in einer Orientierungsphase seines Lebens steckt und erst einmal seinen Platz auf der Erde finden muss und gerade lernt und versteht, wie die diese Welt, in der wir alle leben, funktioniert. Manchmal fange ich auch einfach an zu lachen, wenn mir ein Missgeschick passiert ist oder bocke herum bzw. rege ich mich wie ein Kleinkind auf, wenn mir nicht gleich alles gelingt, wie z. B. die simple Aufgabe Wäsche zu waschen. Total unbeholfen fühle ich mich in dieser Situation und bin auf meine Eltern angewiesen, obwohl ich ein Ingenieur mit einem sehr guten Master- und Facharbeiterabschluss bin bzw. war. Aus meiner Sicht ist das einzig Positive an dieser Krankheit, dass ich jetzt schon in Rente bin und nicht mindestens bis zum 67. Lebensjahr unter teilweise unmenschlichen Arbeitsbedingungen ackern oder malochen muss.
 
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