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Mich haben etwa zehn Jahre lang unsichtbare Wesen gequält.

Ich hatte ca. zehn Psychiatrieaufenthalte und wurde mit verschiedenen Medikamenten behandelt, die nie gewirkt haben.
Doch Gott hat es so geführt, daß schon bei meinem ersten Psychiatrieaufenthalt Christen mein Interesse wieder für die Bibel entfachten und auf Gott hinlenken konnten.

In den Gemeinden, die ich mir ansah, selbst konnte man mir zwar nicht wirklich helfen, aber ich las zu Hause im Kämmerlein die Bibel und redete mit Gott. Ich fragte Gott, wie ich denn wissen könne, ob es ein Buch gibt, das durch Seinen Geist inspiriert ist. Warum es so viel Leid auf der Welt gibt und alles, was mir sonst unklar war. Ich tat das, obwohl die unsichtbaren Wesen mich mit Schmerzen, Müdigkeit, Drohungen u.a. um jeden Preis davon abbringen wollten.
Immer wieder schlug ich die Bibel auf und begann zu lesen und spürte innerlich, daß genau das die Antwort auf meine Fragen war. Es formte sich ein Bild davon, wer Gott ist und wer Jesus ist und die Frage stand im Raum, ob ich Jesus in meinem Leben haben möchte oder nicht. Ob ich Ihm nachfolgen möchte oder nicht.

Schließlich ging es mir einmal so schlecht, daß ich eine christliche Freundin anrief und diese riet mir, daß ich in einer Gemeinde vor allen als Zeugen, mein Leben in Jesu Hände legen soll. Freikirchen nennen das Lebensübergabegebet.
Mit viel Mühe machte ich mich auf den Weg. Es war schon so spät, daß ich dachte, es wäre niemand mehr da.
Die Gemeindemitglieder waren schon gegangen, aber die Ältesten hatten noch etwas zu besprechen.

Ich ging also hinein und bat sie um ein Gebet der Lebensübergabe. Darin bat ich Gott um Verzeihung wegen der Sünden, die ich begangen hatte, dankte Ihm dafür, daß Er Jesus Seinen Sohn gesandt hat, damit Er all diese Sünden auf sich nimmt und für mich bezahlt, was ich nicht bezahlen kann. Dann lud ich Ihn ein, daß Er in mein Leben kommen möge und es neu macht. Ich möchte auf Ihn hören und mit Ihm durchs Leben gehen.

Bis ich verstand, daß ich überhaupt eine Sünderin war und Erlösung von meinen Sünden brauche, um wieder mit Gott in Verbindung treten zu können, das war ein langer Prozeß.

Genau während diesen Gebets haben meine Quälgeister mit aller Macht versucht, mich davon abzubringen. Doch eine majestätische Macht schob sie plötzlich aus mir hinaus. Sie mußten mich freigeben. Gleichzeitig sah ich Jesus am Kreuz und wie Er diese Quälereien der unsichtbaren Wesen, die Folgen meiner eigenen Sünden sind, auf sich nimmt. Er hat damals vor 2000 Jahren wirklich für mich bezahlt. Nicht nur theoretisch für alle Menschen, sondern konkret für mich als Person. Diese Erfahrung hat mein ganzes Leben verändert. Jesus nimmt meine unendliche Qualen, die Folgen meiner Taten sind, auf sich, damit ich frei davon sein kann. Das war und ist immer noch für mich unbegreiflich.

Diese Nacht konnte ich zum ersten Mal wieder seit vielen Jahren schlafen. Ich dachte, jetzt wäre alles in Ordnung mit mir. Doch am nächsten Tag kamen meine Quälgeister wieder zurück! Manches war schlimmer als je zuvor.
Das war ein richtiger Schock für mich. Warum tut Gott mir das an?

Die christlichen Gemeinden, die ich besuchte, hatten von der Wüstenwanderung gesprochen.
Das Volk Israel durchschritt das Rote Meer trockenen Fußes. Gott hat sie aus Ägypten herausgeführt, durch das Meer und das Meer hinter ihnen wieder verschlossen. Er hat sich vor dem Volk Israel als derjenige erwiesen, der Macht über alles hat, sogar über die Wassermassen des Meeres. Vor den Israeliten lag nun die Wüste. Gott bereitete ihnen nicht sofort Nahrung, Wasser und alles was sie brauchten im Überfluß. Nein! Sie mußten im Glauben ausharren und Gott vertrauen, bis sie es bekamen. Leider haben die Israeliten das nicht verstanden und immer wieder gemurrt, sich einen anderen Gott in Form eines Kalbes gebaut und angebetet ... bis Gott diese Generation zurück in die Wüste schickte und erst 40 Jahre später mit deren Kindern in das den Vorfahren verheißene Land einzog.

Sogar Jesus selbst wurde nach der Taufe durch Johannes vom Geist Gottes in die Wüste getrieben und dort vom Satan versucht. Erst als Er diesem widerstand, war Er bereit für Seinen dreijährigen Dienst.

Diese Zeit zwischen meiner Lebensübergabe im Februar 2000 und bis eine Stimme zu mir gesagt hat "Du hast mir geglaubt, darum geb ich dir den Frieden" am 2. August 2000 habe ich in meinem Buch aus Tagebucheintragungen rekonstruiert und unter Gebet geschrieben. Die Kerngeschichte ist darin enthalten, wenn ich auch manches zusammengefaßt habe. Im Anfang findet ihr die Bibelstellen, die mir damals wichtig geworden sind.

Seit diesem Tag habe ich Frieden und meine Qualen hatten ein Ende. Das ist jetzt 21 Jahre her.

Mein Buch ist ein Geschenk an jeden, der es annehmen möchte! Vielleicht kann es den einen oder anderen dazu ermutigen, selbst mit Gott in eine Beziehung einzutreten und in der Bibel nachzuforschen, wer Gott, Jesus Christus und der Heilige Geist ist.

Wer mir Fragen stellen möchte oder sich mit mir austauschen möchte, kann das gerne tun!
 

Anhänge

  • Weil du mir geglaubt hast (anonym) 2019.pdf
    565,5 KB · Aufrufe: 71
  • Anhang 2019.pdf
    146,5 KB · Aufrufe: 55
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