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Experten-Beitrag zu Bupropion

I

Idealist

Guest
Der Psych_iater kann für dich im Monat nur höchstens zehn Minuten aufwenden, denn mehr gibt der Behandlungsvertrag mit der Krankenkasse nicht her. Das ist das Problem.
Der Psych_ologe hingegen hat nur deine (Lebens-) Zeit zur Verfügung. Über die du aber selbst bestimmen solltest.
Unzufriedenheit mit dem Psychiater/Arzt sollte keine Ablehnung der eigentlichen (wirksamen) Therapie bewirken.
 
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Es gibt auch im Bereich Psychiatrie (ärztliche Kunst im Bereich der Psyche bzw. des "ganzen Menschen") eine stark kommerzielle Ausrichtung. Deshalb musst du als mündiger Verbraucher/Kunde viele Antworten selbst finden. Sonst wirst du hingehalten.
No shit deswegen bin ich ja so angepisst.
 
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Es gibt auch im Bereich Psychiatrie (ärztliche Kunst im Bereich der Psyche bzw. des "ganzen Menschen") eine stark kommerzielle Ausrichtung. Deshalb musst du als mündiger Verbraucher/Kunde viele Antworten selbst finden. Sonst wirst du hingehalten.
Schön, dass du das Kernproblem definierst. Maggi pinn das mal als Slogan über die Webseite :D
 
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Der Psych_iater kann für dich im Monat nur höchstens zehn Minuten aufwenden, denn mehr gibt der Behandlungsvertrag mit der Krankenkasse nicht her. Das ist das Problem.
Der Psych_ologe hingegen hat nur deine (Lebens-) Zeit zur Verfügung. Über die du aber selbst bestimmen solltest.
Unzufriedenheit mit dem Psychiater/Arzt sollte keine Ablehnung der eigentlichen (wirksamen) Therapie bewirken.
DA HABEN WIR ES PSYCHOTHERAPIE IST DIE "wirksame" Therapie
 
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Schön, dass du das Kernproblem definierst. Maggi pinn das mal als Slogan über die Webseite :D
Verstehe ich jetzt nicht, wie du das meinst?

DA HABEN WIR ES PSYCHOTHERAPIE IST DIE "wirksame" Therapie
Ich glaube, Idealist meinte mit wirksam die Therapie beim Psychiater.
Psychotherapie muss man, glaube ich, auch mit sich selbst machen, also sich auch die Zeit für sich selbst nehmen, was bei Erwerbsunfähigkeit auch möglich sein sollte. Psychotherapie finde ich gerade am Anfang in der Klinik etwa sinnvoll, anderweitig kann man glaube ich auch viel über Foren und Gruppen machen, wo man sich mit anderen Betroffenen austauschen kann.
 
TS
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Richtig. Wenn du dich in einer Psychotherapie oder ähnlichem öffnest, kann dir dein Wahn erklärt werden. Das nennt man Psychoanalyse. "In jedem Wahn steckt ein Stück Wahrheit", nämlich Wahrheit, bezogen auf deine innerseelischen Vorgänge, verknüpft mit dem, was du seelisch bist. Das hast du gut für dich herausgearbeitet. Die Frage ist aber, was man mit den Halluzinationen und den Ich-Störungen macht, die mit dem Wahn einhergehen. Das Beste ist da eine solide medikamentöse Einstellung. Wenn auf diese verzichtet wird, kann auch eine Psychotherapie, bis hin zu ebendieser Psychoanalyse, versucht werden, aber immer mit einem Fragezeichen zugunsten der Behandlung nach dem Stand der derzeitigen ärztlichen Wissenschaft (und der empfiehlt die Antipsychotika, und nicht in erster Linie Psychotherapie).
Nen, Psychoanalytiker meint sicher jeden Wahn verstehen zu können, aber Psychoanalyse ist ja eine sehr alte Pseudo-Wissenschaft.
Der Psychologe tut das ggf. auch, aber mit einem empathischen Fokus bzw. er glaubt das Ganze für sich selbst sicher nicht, gibt dem Klienten aber so lange recht so lange das nicht der Therapie zuwiderläuft. Das soll dann psychotischen Gedanken den Schrecken nehmen.
Aber wirklich persönlich aus seinen Erfahrungen her nachvollziehen kann den Wahn sicher kein Gesunder.
 
TS
J
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Sie hätte dir wahrscheinlich geholfen und du hättest dir die Geisterbahn mit den Neuroleptika, die für dich nichts waren, mit einer PA ersparen können.
Ich gehe davon aus, dass es ne Menge Leute gibt denen das was halt bringt oder bringen würde, aber ich hab davon nie so richtig profitiert.
 
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Ich gehe davon aus, dass es ne Menge Leute gibt denen das was halt bringt oder bringen würde, aber ich hab davon nie so richtig profitiert.
Mir hätte es mit Sicherheit mehr gebracht als von der Psychiatrie in Selbstzweifel , Pakinson durch typische Neuroleptika und generellen Hass auf diese Gesellschaft gestoßen zu werden. Ob nach alle dem noch eine Heilung möglich ist sei mal dahingestellt. 7 Jahre Lügen und Leidensdruck ,der zum großen Teil durch die Behandlung gekommen ist bzw. weil Ich mir Hilfe gesucht habe ist lächerlich , weshalb ich mich in der Position sehe , jene Aufklärung zu bekommen.
 
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Sie hätte dir wahrscheinlich geholfen und du hättest dir die Geisterbahn mit den Neuroleptika, die für dich nichts waren, mit einer PA ersparen können.
Warum sagst du hier etwas und in anderen Threads , dass Psychotherapie für "Echte" Schizophrene vergebens ist? Was unterscheidet "richtige" Schizophrene von heilungsfähigen Psychose-Trägern ? Eine fehlende Selbstreflektion?
 
I

Idealist

Guest
Naja, wenn man keine Medis parallel nimmt funktioniert eine Psychotherapie an der Stelle normalerweise nicht.
Es gibt gar keine Psychotherapie bei Schizophrenie, es gibt
a) nur die allgemeine Psychotherapie, bei einem konkreten Anlass (z. B. eine Angststörung, oder eine Persönlichkeitsstörung)
b) bei Schizophrenie eine von den Krankenkasse übernommene Behandlungsform, die sog. "Soziotherapie" (sic!), dabei werden aber zwingend Medikamente eingenommen, weshalb man hier eigentlich gar nicht von einer "Psychotherapie" sprechen kann.
c1) desweiteren gibt es Ergotherapie
c2) wenn du es ausprobieren willst, kannst du in eine WfbM gehen und dort arbeiten. Dort wird dir der Leiter dann erzählen, er macht mit dir "Ergotherapie" sei gleich "Arbeitstherapie". Er meint es auch gut mit dir, aber er ist in diesem Irrglauben befangen. Er zuzzelt nur deine Restarbeitsfähigkeit aus, das ist für dich eine Erprobung, aber keine explizite "Therapie".
 
TS
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b) bei Schizophrenie eine von den Krankenkasse übernommene Behandlungsform, die sog. "Soziotherapie" (sic!), dabei werden aber zwingend Medikamente eingenommen, weshalb man hier eigentlich gar nicht von einer "Psychotherapie" sprechen kann.
Ja, so in der Art, bzw. eine Verhaltens-Therapie bei Psychotikern setzt immer mindestens Phasen-weise Medikation voraus und ist eine reine Coping-Therapie. Dass das keine Therapie ist weil das Medis ausschließen würde ist natürlich nicht so.
 
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also komme ich nur an eine Psycho-analyse , wenn die Diagnose stimmt? hab ich mit schizoaffektiver Störung eine Chance, wenn der Schwerpunkt auf Depressionen liegt?
 
TS
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Psychoanalyse ist das was sich aus dem entwickelt hat was Freud ursprünglich mal gedacht ist. Das ist alles größteneils nicht auf wissenschaftlichen Erkenntissen aufgebaut. Eine gewisse Effektivität bei psychischen Störungen will ich da nicht absprechen, aber grundsätzlich ist das sicher nicht so wirksam wie etwas dessen Wirkung wirklich überprüft wird.
Ich würde halt eine Coping-Therapie machen, und das einzige Problem ist halt die Wartezeit darauf, grundsätzlich kriegt man aber einen Platz.
 
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Ne Ich möchte eine Psychoanalyse machen und zwar so als hätte Ich die Diagnose nie bekommen. Kein coping oder Beschäftigungstherapie , sondern eine "echte" psychotherapie.
 
TS
J
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Ne Psychoanalyse ist eh weniger effektiv bei ber Psychose als ne Verhaltens-Therapie.
Und man kann da auch leicht wirrer rausgehen als man reingegangen ist.
Leg dich mal nicht zu sehr auf den Begriff Analyse fest bzw. das was Du da erklärt bekommst sind eher Metaphern als bei ner VT.
 
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Ne Psychoanalyse ist eh weniger effektiv bei ber Psychose als ne Verhaltens-Therapie.
Und man kann da auch leicht wirrer rausgehen als man reingegangen ist.
Leg dich mal nicht zu sehr auf den Begriff Analyse fest bzw. das was Du da erklärt bekommst sind eher Metaphern als bei ner VT.
Ich denke Ich bin von garr nichts mehr verwirrt.
 
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