Ich bin jetzt noch nicht komplett vereinsamt. Ich habe noch meinen Freund der zu mir hält. Jedoch habe ich seit ich die Medikamente nehme so große Schwierigkeiten mich zu unterhalten dass ich einfach keine Freunde mehr finde. Ich war früher offen und sehr lebensfroh und habe jeden gemocht. Jetzt ist es anders ich bin verschlossen eher etwas depressiv und kann viele Menschen oft schnell nicht leiden. Wenn mich Leute für ein Smalltalk Gespräch ansprechen kann ich nur mit ja oder nein antworten oder sonst auch nur sehr knapp falls doch mal was anderes rauskommen sollte. Ich empfinde auch Ängste im Gespräch mit anderen und wenn ich mich zu viel mit fremden Menschen unterhalte bekomme ich Angstzustände und muss schnell die Situation verlassen. Ich bin mit 15 umgezogen und habe daher meine ganzen alten Schulfreunde in einer anderen Stadt. Alle anderen Freunde die ich neu hier gefunden habe sind entweder weggezogen oder ich habe die durch meine Erkrankung verloren weil ich mich jahrelang zurückgezogen habe. Jetzt geht es mir mittlerweile besser als früher und ich würde gerne wieder Freundschaften schließen. Ich gehe viel ins Yoga und treffe da auch Menschen die sich gerne unterhalten aber eben nicht mit mir. Weil ich nicht weiß was ich sagen soll. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll ich habe mir jetzt schon zwei Bücher bestellt über Kommunikation zum finden von Freunden und Smalltalk aber ich bin am zweifeln ob das hilft wenn man wirklich gar keine Gedanken mehr im Kopf hat. Wie ist das bei euch findet ihr noch Freunde oder habt ihr noch welche? Wie macht ihr das falls ihr euch auch nicht mehr wie früher fühlt?