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Braucht man mit der Zeit immer mehr Antipsychotika?

Aber bei Antidepressiva ist es so?
Bei Antidepressiva fängt man mit einer kleinen Dosis an, 10mg zum Beispiel damit ein Spiegel erstmal langsam aufgebaut wird.. der Körper muss sich an das Medikament gewöhnen.
nach 6 Wochen dann evtl mehr, je nach dem wie es dir geht, ob du immer noch Depressionen hast oder nicht.
Aber das entscheidet dein Psychiater. Kommt natürlich auch drauf an wie gut du es verträgst.
 
um die gleiche Wirkung zu erzielen?

Weiß das jemand?
das denke ich wohl eher nicht!

wie bereits bekannt ist laut wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen vergangener Zeit,können niedrige Dosen ähnlich wirksam sein wie hohe Dosen.

Risperidon z.B entfaltet bis 4 mg seine komplette Wirkung alles was darüber hinaus ist hat nur noch minimale Effekte,aber steigert zusätzlich das Risiko für etwaige Nebenwirkungen...

in der Regel ist das bei den anderen Medikamenten ähnlich.

sicher gibt es andere oder vereinzelt fälle ,bei denen eine höhere Dosis schon Vorteile bringen kann.

von prolypharmazie würde ich aber auch generell abraten. die Nebenwirkungen gegenseitig verstärken sich weiter und die Lebensqualität sinkt in der Regel stark ab und dadurch bekommt man die Symptome dann auch nicht mehr so mit und wenn sie trodzdem da sind, dann halt mit deutlich schlechterer Lebensqualität.

eine hohe Dosis oder gleich mehrere Antipsychotika hintereinander erhöhen das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes und auch anderen Problemen je nach Medikament eben auch Herzprobleme.

auch selbstverständlich das Sterberisiko im Verlaufe des Alters.

hängt aber natürlich auch selbstverständlich vom Lebensstil ab ob man sich gesund ernährt und genug bewegt.

Alkohol und Zigaretten und anderer Konsum darf dann natürlich keine übergeordnete Rolle spielen.

Mfg marcii
 
das denke ich wohl eher nicht!

wie bereits bekannt ist laut wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfahrungen vergangener Zeit,können niedrige Dosen ähnlich wirksam sein wie hohe Dosen.

Risperidon z.B entfaltet bis 4 mg seine komplette Wirkung alles was darüber hinaus ist hat nur noch minimale Effekte,aber steigert zusätzlich das Risiko für etwaige Nebenwirkungen...
Es gibt schon Fälle, wo immer höhere Dosierungen notwendig werden aufgrund der Erkrankung oder Verlauf, also vielleicht spielen da auch psychische Komponenten wie die Verarbeitung der Symptome hinein, da die Medikamente diese ja unterdrücken und ein gewisser Sinn vielleicht auch hinter der Symptomatik steckt.
Wenn man diese also komplett unterdrückt, kann man kaum damit arbeiten, wenn man andererseits zu tief in der Psychose steckt, macht man diese Symptome eher noch schlimmer.
Ich bin deswegen einerseits ein Freund von Minimalstmedikation, wobei man gelegentlich auch mehr braucht, um überhaupt aus dem Wahn herauszukommen, also Akutbehandlung in hohen Dosierungen oder auch zwischendurch mal mehr ist schon wichtig.
Ganz so minimal geht es also auch nicht. Bin Jahre halbpsychotisch unter minimalster Medikation herumgerannt und das ist auch kein Leben, selbst wenn man da von der Erkrankung und sich auf längere Sicht viel lernen kann, das Risiko das etwas Schief geht und sei es ein Unfall wegen Unaufmerksamkeit oder Überschützung, das ist enorm.

Deshalb bin ich einerseits zwar für eine Intervalleinnahme eines Antipsychotikums wie Aripiprazol, was im Vergleich zu Risperidon eine verlässliche Akutwirkung hat und andererseits sehe ich diese reduzierte Intervalleinnahme an stabilisierenden Antidepressiva wie dem Bupropion gebunden.
Ansonsten würde ich sagen fährt man mit den Standardtherapien besser, wo man zumindest gelegentlich mehr einnehmen sollte und diese Minimalmedikation oder normale Absetzversuche auch erhebliche Risiken mit sich bringen.

Risperidon ist an sich kein starker Wirkstoff der in der Akutbehandlung etwas bringt, ich war damit dauerwahnhaft, also nach meinem ersten Rückfall hat man mir die Xeplionspritze 150mg maximum (Paliperidon, was ja wie Risperidon ist) und Risperidon in hoher Dosis zusätzlich gegeben, hab das in der Offenen Station auch unter die Zunge genommen und auf dem Klo wieder ausgespuckt weil es zuviel von den Nebenwirkungen wurde und keine Wirkung hatte.

Also besser dann im Akutfall etwas wie Haldol oder Fluanxol, wobei eben Aripiprazol sich auch sehr gut eignet bei geringsten Nebenwirkungen.

Man kann sich im Internet auf keine Lügen und Halbwahrheiten verlassen, es wird immer Propaganda gemacht und die Meinung von Lesern manipuliert, man sollte seine eigenen Erfahrungen machen und daraus lernen so lange die Psychiatrie einfach nur wissenschaftlicher Humbug ist und es dort nur ums Geld geht, bzw. Pharmakonzerne die Leitlinien und alles aufstellen.

Wir werden eh von vorne bis hinten belogen auch im Internet.
 
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